Angeln im Indischen Ozean

Liam Scheffler aus der 8. Klasse des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Salzwedel berichtet über ein Angel-Erlebnis in Khao Lak.

Heiko Mader mit einer Goldmakrele – Foto: Liam Scheffler

Heiko Mader, der Besitzer des Angelladens in Salzwedel, hatte dieses Vergnügen. Nur vor ein paar Wochen war er in Khao Lak. Als er auf das Boot stieg musste natürlich schon alles vorbereitet sein. Es lagen noch zwei Stunden vor ihnen bevor sie zum ersten Punkt kamen. Natürlich wurde die Zeit optimal genutzt es wurden nicht nur weitere Maßnahmen getroffen sondern auch schon eine Schlepprute ausgepackt. Das Schleppangeln ist eine sehr alte Art zu Angeln, bei der eine Schlepprute und ein Wobbler benötigt wird. Der Köder wird dann ins Wasser gelassen, wie der Name schon sagt, wird dann der Köder hinter dem Boot hergezogen oder geschleppt.

„Leider kein Erfolg“, berichtete Heiko Mader. Dann kamen sie zu einem so genannten Drop. Übrigens, Drops sind ca. 2m*2m*2m*2m Blöcke aus Styropor, die mit einem Seil an den Grund des Meeres befestigt sind. Sie sind da, damit man das Boot befestigen kann, denn dadurch bekommt man wohl besseren Halt zum Fischen.

Und dann ging es richtig los. Angel ins Wasser und fischen. Es war wunderschöner aber auch warmer Sonnenschein, der manchmal echt auf dem Pelz juckte, erklärte Heiko Mader. Das Angeln war sehr ausführlich beschrieben. Soll wohl wunderschön gewesen sein die Fische aus dem klaren Wasser zu holen. „Mman konnte manchmal sogar den Grund sehen“, sagt der Angelladen-Besitzer. Zudem war es sehr anstrengend. Fische, die es dort zu fangen gibt, sind zum Beispiel Makrelen, das sollen riesen Fische sein. Nach einer halben Stunde macht er dann immer von den größten Fisch ein Foto. Zum nächsten und wieder zum nächsten Drop. Natürlich ist dies auch nicht ungefährlich, sie mussten abbrechen an diesem Tag, weil das GPS ein Unwetter voraus sagte, das ist sehr gefährlich dort Draußen. Sie traten den Rückzug an mit einem Zylinder, „der älter als Heiko selbst sei und nur sechs km/h schnell war.“ sagt Heiko Mader. Dennoch kamen sie heile an. Petrie Heil.

Von Liam Scheffler
Klasse: 8b
Jahn-Gymnasium Salzwedel

Quellen: Heiko Marder