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Artikel 13

Die EU beschloss an den Richtlinien vom Urheberrecht zu arbeiten. Dazu gehört auch der sogenannte Artikel 13. Ein Bericht von Christian Klaus aus der Klasse 9b des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Wernigerode.

Auch in den sozialen Netzwerken wurde gegen Artikel 13 protestiert. Foto: Pixabay

Artikel 13 soll dafür sorgen, dass Plattformen für das haften, was von Nutzern hochgeladen wurde und nicht den Richtlinien entspricht. Als Konsequenzen für Plattformen wie YouTube, Facebook und Co. heißt das, dass Inhalte schon vor dem Upload geprüft werden müssen. Außerdem bringt der Upload-Filter die Gefahr auf Zensur mit sich.

Reaktionen auf den Artikel 13 fallen sehr negativ aus. Wikipedia zum Beispiel war am 21. 03. 2019 für einen ganzen Tag lang nicht zu erreichen, umso zu zeigen, dass sie gegen Artikel 13 sind. Auf YouTube gehen auf der anderen Seite zum einen Hashtags umher wie zum Beispiel #SaveYourInternet oder #CallEU und zum anderen werden Videos darüber gemacht, wo berichtet wird was der Artikel 13 bewirkt und was man dagegen unternehmen kann. Durch das Ausrufen von großen YouTubern, Webseiten, etc. gegen Artikel 13 zu demonstrieren, sorgte dafür ,dass am 23.03.2019 über 200.000 Menschen auf die Straße gingen um ihr Missfallen über Artikel 13 zum Ausdruck zu bringen. Laut SPD-Europapolitiker Tiemen Wölken könnte der umstrittene Artikel 13 am 24.04.19 gestrichen werden, da schon im September nur eine knappe Mehrheit bestand und die Proteste am Wochenende ein starkes Zeichen setzten. Außerdem sagt er, dass es eine knappe Entscheidung wird, er aber dennoch glaubt, dass es am Ende für eine Streichung reicht.

Von Christian Klaus
Klasse: 9b
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

 

Quellen:

  • https://www.teltarif.de/artikel-13-urheberrechtsreform-spd-youtube/news/76090.html
  • https://praxistipps.chip.de/upload-filter-artikel-13-erklaert_109146