Das Angeln als Hobby

Interview mit einem Sportangler.

 

| Foto: Robert Körtge

Jason Zeimer: Wie sind Sie zum Angeln als Hobby gekommen?
Antwort: Als Kinder schauten wir oft unserem Nachbarn beim Angeln zu, welcher auch, den einen oder anderen kapitalen Fang machte. Dies beeindruckte uns! Von Ihm bekamen mein Bruder und ich die ersten Ruten geschenkt, welche wir natürlich selbst ausprobierten.

Wie lange angeln Sie denn jetzt schon?
Ich denke, dass ich dort acht oder neun Jahre alt gewesen sein muss.

Und warum angeln Sie gern?
Ich mag die Nähe zur Natur und die Ruhe beim Fischen. Es ist ein super Ausgleich zum Beruf und dem Stress. Am besten ist dann natürlich das Erfolgserlebnis.

Ist es ein eher teures oder günstiges Hobby?
Da scheiden sich die Geister. Man zahlt jährlich einen Beitrag an den Verein und das Land. Bei dem Equipment kann man mit etwas Knowhow sparen, ansonsten kann es schon recht teuer werden.

Wo können Sie sparen und wo nicht?
Beim Verbrauchsmaterial wie Jigköpfe, Vorfächer oder auch Kunstköder kann man einiges selbst machen, anstatt teuer zu kaufen. Bei Rute und Rolle sollte man wissen, was man braucht. Diese Dinge sind meines Erachtens nach die kostspieligsten, bei denen man nicht unbedingt am falschen Ende sparen sollte.

 

| Foto: Robert Körtge

Welches sind Ihre Zielfische?
Am liebsten stelle ich den Raubfischen, wie dem Barsch, Hecht und dem Zander nach. Wobei der Zander für mich die größte Herausforderung darstellt, weil er am schwierigsten zu überlisten ist.

Mit welcher Angelmethode und welcher Art von Ködern stellen Sie den Räubern nach?
Ich bin am liebsten mit der Spinrute und Kunstködern wie Wobbler, Gummifische, Blinker, Spinner oder Jerkbaits ans Wasser. Die Auswahl bei Kunstködern ist riesig und wird auch immer größer.

 

| Foto: Robert Körtge

 

Eine letzte Frage noch. Angeln Sie lieber allein oder in Gesellschaft?
Kommt auf die Gesellschaft an (lächelt). Ich gehe gern mit ein paar Kumpels los, die die Leidenschaft genau so teilen wie ich. Mein zehnjähriger Sohn ist auch oft mit dabei, er hat seinen Fischereischein im Oktober 2017 erworben. Aber wenn’s nicht anders geht, stell ich mich auch allein ans Wasser.

 

 

Von Jason Zeimer, Klasse 4, Grundschule Flechtingen

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