Das Klinikum Olvenstedt hebt ab

Haben Sie sich schon einmal Gedanken rund um den Rettungshubschrauber eines Krankenhauses gemacht? Nein? Ich schon. Und deshalb war ich mit meinen Freundinnen im Rahmen des „Schüler machen Zeitung“-Projektes dort. Wir schauten uns alles genau an und bekamen unsere Fragen vom Rettungssanitäter Thomas aus dem Klinikum Magdeburg/ Olvenstedt beantwortet.

Wiebke: Sie haben einen neuen Hubschrauber. Wie viel hat der neue Rettungshubschrauber gekostet?
Rettungssanitäter Thomas: Unser neuer Hubschrauber, der Christoph 36, hat ca. sieben Millionen Euro gekostet, da er von innen sehr modern ausgestattet ist.

Wiebke: Was ist daran so besonders?
Rettungssanitäter Thomas: Wir haben mehr neue Technik, mit der wir alles besser steuern können. Außerdem können wir zum Beispiel auch Kleinkinder beatmen und nicht nur Erwachsene.

Wiebke: Wer sitzt wo in dem Hubschrauber?
Rettungssanitäter Thomas: Vorne rechts sitzt der Pilot, links daneben der Rettungssanitäter, dahinter eventuell das Elternteil, was mitfliegen möchte und direkt dahinter, neben dem Patienten, der Notarzt.

Wiebke: Wie ist das mit dem Einsteigen, wenn ein Anruf kommt und der Hubschrauber zum Einsatz kommen muss?
Rettungssanitäter Thomas: Zuerst steigt der Pilot ein und startet den Hubschrauber, da noch der Strom über ein Kabel kommt und wir nicht die Batterie schon vorher verbrauchen. Dann folgt der Rettungssanitäter und zum Schluss der Notarzt. Dieser zieht dann noch das Kabel raus und wir fliegen los.

Wiebke: Wie lange dauert das Ganze?
Rettungssanitäter Thomas: Also wir hier brauchen zwei bis maximal drei Minuten. Es muss ja alles sehr schnell gehen. Wir wollen ja Menschen das Leben retten.

Wiebke: Wenn ihr dann zum Klinikum Olvenstedt fliegt, was passiert dann noch?
Rettungssanitäter Thomas: Der Patient wird von den Ärzten hier vom Krankenhaus übernommen. Unsere Arbeit ist dann fast schon erledigt. Wir müssen alles wieder auffüllen und an seinen Platz räumen. Denn sonst ist ein Chaos und man hat vielleicht für den nächsten Patienten auf einmal nichts mehr.

Wiebke: Vielen Dank für den Einblick.

 

| Foto: Jocely Bues

 

Von Wiebke Förster, Klasse 8, Sekundarschule „LebenLernen“ Magdeburg

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