Der Beruf einer Polizistin

Ich finde die Arbeit der Polizei sehr interessant. Da ich eine Polizistin kenne, führte ich ein Interview mit Caroline S., die seit 2014 regionale Bereichsbeamtin im Streifengebiet Stadt Oebisfelde/Weferlingen ist.

Malte Hirschfeld: Hallo Caroline, schön, dass du dir Zeit für mich nimmst. Warum hast du den Beruf des Polizisten erlernt?
Carolin S.: Ich bin durch einen Verwandten, der Polizist ist, auf den Beruf aufmerksam geworden.

Wie war dein erster Einsatz und hattest du Angst?
Mein erster Einsatz führte mich zu einem Verkehrsunfall, ich war „Ersthelfer“, was mich etwas verängstigte. Ich musste gut überlegen was ich in der Polizeischule gelernt habe, um dieses schnell umsetzen zu können.

Hast du ein eigenes Einsatzteam?
Ja. Wir sind acht bis zwölf Personen. Im Einsatz sind wir immer zu zweit, täglich wechseln die Teams, denn so lernt man sich auf jeden Kollegen verlassen zu können.

Wie groß ist dein Einsatzgebiet?
Mein Einsatzgebiet ist der gesamte Bördekreis. Die weiteste Strecke war ein Einsatz in Weißenfels, hinter Halle.

Ist deine Arbeit anstrengend und gefährlich?
Ja, beides ist zutreffend. Aber man lernt damit umzugehen. Denn es ist kein Tag gleich und man weiß nie was kommt.

Musstest du schon einmal deine Waffe benutzen?
Geschossen, Gott sei Dank, noch nie! Androhen der Waffe kam schon vor.

Hast du schon jemanden in Handschellen abgeführt?
Ja. Das passiert öfter mal, das ist mein Alltag, man lernt damit umzugehen.

Würdest du deinen Beruf wieder erlernen wollen?
Ja. Ich gehe gern zur Arbeit und mein Beruf macht mir Spaß.

Würdest du den Beruf eines Polizisten weiterempfehlen?
Ja, da es ein sehr abwechslungsreicher Beruf ist. Es ist ein gutes Gefühl helfen zu können. Viele Menschen sind uns dafür dankbar.

Dankeschön für das tolle Gespräch.

 

Ich bin stolz, eine Polizistin als Bekannte zu haben.

| Foto: Meier

 

Von Malte Hirschfeld, Klasse 4, Grundschule Flechtingen     

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