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Der Umwelt zuliebe wollen Moritz und seine Mitschüler einen Baum pflanzen. Dafür mussten sie viele Wege gehen und ausreichend Geduld aufbringen. Ob es geklappt hat, erzählt Moritz in seinem Artikel.

Neulich habe ich einen Bericht gesehen, in dem es darum ging, dass immer mehr Bäume gefällt werden und viele Vögel und Insekten deshalb ihr Zuhause verlieren. Das ist furchtbar traurig. Meine Klassenkameraden sehen das genauso und deswegen beschlossen wir etwas zu tun. Wir wollen einen Baum auf unserem Schulhof pflanzen. Doch das ist gar nicht so einfach.
Als Erstes haben wir den Hausmeister gefragt, ob noch ein weiterer Baum auf den Schulhof gepflanzt werden kann. Er gab uns die Adresse von der Firma, der das Gelände gehört. Jeder aus unserer Klasse schrieb einen Brief an diese Firma. Darin erklärten wir, dass wir gern einen Baum auf unser Schulgelände pflanzen wollen und auch warum: Wir wollen Vögeln und Insekten ein Zuhause geben, das Klima bei uns verbessern und in den Pausen mehr Schatten haben.
Es dauerte ziemlich lange mit der Antwort. Doch schließlich erhielten wir die Erlaubnis, den Baum pflanzen zu dürfen. Wir mussten nur ein paar Dinge beachten: Es muss eine Esche sein, wir müssen sie selbst kaufen und sie muss an einer bestimmten Stelle stehen.
Als nächstes mussten wir das Geld für unseren Baum besorgen. In einer Klassenversammlung entschieden wir uns für einen Kuchenbasar und einen Spielzeugflohmarkt. Wir gestalteten die Plakate und teilten uns gruppenweise auf. Einige haben Kuchen gebacken, andere verkauften ihn, die Nächsten verkauften das Spielzeug. Alle waren beteiligt. Viele Eltern unterstützten uns mit coolen Spielsachen oder spendeten Geld. Am Ende hatten wir über 400 Euro zusammengesammelt. Genug Geld für eine schöne Esche, die uns Schatten spenden wird und den Vögeln ein Zuhause geben kann. Im Frühling werden wir sie aussuchen und einpflanzen lassen. Unsere Arbeit hat sich gelohnt.

Von Moritz Neumann
Klasse: 3b
Grundschule Nordwest