Ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Oebisfelder Stadtbibliothek

Am 20. Oktober 2018 werden die Oebisfelder das 70. Jubiläum der Stadtbibliothek prächtig feiern. Vor diesem Fest habe ich ein Interview mit der Leiterin der Stadtbibliothek Annegret Schumann durchgeführt.

Guten Tag Frau Schumann, ich heiße Nadja Yasen, bin eine Schülerin der 4. Kasse und eine Reporterin des Projektes „SchmaZ Junior“. Im Rahmen dieses Projektes würde ich Ihnen gerne ein par Fragen stellen.

Nadja: Arbeiten Sie schon lange in der Bibliothek?
Fr. Schumann: Also in der Oebisfelder Bibliothek arbeite ich seit Juli 2010. Außerdem führe ich noch eine Gemeindebibliothek in Rätzlingen. Dort arbeite ich seit 2005.

Frau Schumann an ihrem Arbeitsplatz | Foto: Nadja Yasen

Gefällt Ihnen diese Arbeit und wenn ja, aus welchem Grund?
Ja sie gefällt mir sehr gut, weil ich erstens sehr gerne lese; und zweitens den Umgang mit Kindern sehr gern mag.

Kinder sind eine besondere Kategorie. Was ist das Spezifikum bei der Arbeit mit ihnen?
Das Spezielle bei der Arbeit mit Kindern ist es, die Kinder an die Bücher heranzuführen und ihr Interesse am Lesen zu wecken.

Welche Bücher wählen junge Leser?
Oft werden Titel wie „Die Vampirschwestern“, „ Das magische Baumhaus“ oder „Ostwind“ gewählt.

Welche Bücher würden Sie Lesern meines Alters empfehlen?
„Ostwind“ und „Die Schule der magischen Tiere“ würden dir mit Sicherheit sehr gefallen.

Können Sie sich bitte an ein witziges Ereignis erinnern, dass mit Ihrem Beruf verbunden ist?
Als ich letztes Jahr die erste Lesenacht für Frauen durchführte, lasen wir einen Krimi von Nele Neuhaus vor, der so spannend war, dass wir alle danach gar nicht mehr schlafen konnten! Das fand ich ganz schön lustig!

Heute bevorzugen immer mehr Leute ein E-book statt eines normalen Buchs. Wie finden Sie das und benutzen Sie selber eins?
Ich selber besitze keins und würde mir auch keins kaufen. Aber für ältere Leute ist es empfehlenswert, weil man die Schrift größer einstellen kann und es die Möglichkeit zur Beleuchtung des Hintergrundes gibt. Auch wenn man in den Urlaub fährt, erweist es sich als sehr praktisch, denn man muss nicht so viele Bücher mitschleppen.

Wie stellen Sie sich die Bibliothek der Zukunft vor?
In der Zukunft wünsche ich mir, dass Kinder wie auch Erwachsene weiterhin den Weg in die Bibliothek finden und unser Angebot nutzen. Auch könnte ich mir gut vorstellen, dass das Medium Computer eine große Rolle wird.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, ich freue mich, dass Sie Zeit für mich gefunden haben.

 

Von Nadja Yasen, Klasse 4, Grundschule „An der Aller“ Oebisfelde

 

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