Ein Tag im Krankenhaus

Am 03. Februar waren wir morgens mit der Schule für das SchmaZ junior-Projekt im Ameos-Klinikum in Halberstadt. Professor Begall persönlich, der ärztliche Leiter der Klinik, führte uns herum und  hat uns viel erklärt. Bei mir wurde sogar ein EKG gemacht. Dann passierte es! Am Nachmittag wurde ich plötzlich selbst Patient im Ameos-Klinikum. Was war geschehen? Es sind Gipskartonplatten im Auto umgefallen. Ich wollte sie noch halten. Leider waren sie aber zu schwer. Meine Hand steckte fest. Dann habe ich um Hilfe gerufen. Zum Glück hat Papa das noch gehört. Er hat mich befreit. Wir sind ins Haus gegangen und haben das Handgelenk gekühlt. Kurz darauf habe ich mitbekommen, dass kühlen nicht viel bringt. Deshalb waren wir im Krankenhaus in der Notaufnahme. Der Arzt hatte alles abgetastet. Dann mussten wir zum Röntgen. Auch da war ich am Morgen mit meinen Mitschülern schon gewesen. Das Röntgen tut nicht weh, aber ich musste die Hand für ein anderes Bild noch drehen. Das tat ganz schön weh. Wir mussten wieder zum Arzt. Er hatte sich das Röntgenbild schon angeguckt und sagte, dass es eine Grünholzfraktur (d. h. das Gelenk ist angebrochen) ist. Ich musste eine Nacht da bleiben. Der Arzt hatte gesagt, ich werde frühestens 20.00 Uhr operiert. Ich habe eine Tablette bekommen. Um 21.30 Uhr wurde ich in einen Vorraum des OP-Saales geschoben und auf die OP-Trage gelegt. Mir wurde wie am Morgen das EKG angeschlossen. Dann gab es einen kleinen Pieck und ich bin eingeschlafen. Nach 30 Minuten bin ich wieder aufgewacht. Ich hatte sehr viel Durst. Danach habe ich etwas zu trinken bekommen und wurde in mein Zimmer geschoben. Um 6.00 Uhr wurde Fieber gemessen und um 8.00 Uhr kam endlich Mama. Um 13.00 Uhr konnten wir wieder nach Hause gehen.
Das war alles sehr aufregend. Gott sei Dank konnte ich morgens schon ein bisschen „üben“ und hatte am Abend dann nicht mehr so viel Angst vor dem Krankenhaus.

Herzlichen Dank an Professor Begall und sein Team.

Von Vincent Paul, Klasse 4, Grundschule „Goethe“, Halberstadt