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Die Klasse 8/2 des Hegel-Gymnasiums Magdeburg durfte am 18.02.20 im Schauspielhaus die Hauptprobe des Stücks ,,Falk oder der süße Gedanke vom Aufstehen und Gehen‘‘ von Tina Müller besuchen. Ein Artikel von Josephine Ertl.

Braucht man ein Abitur? Macht es Sinn, sich so viele Jahre mit dem Bildungssystem zu quälen? Woher weiß man, was man will und was gut für einen ist, wo es doch so viele andere für einen zu wissen scheinen?

Genau mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich das Theaterstück von Tina Müller. Sie erzählt eine am Leben orientierte Geschichte, die von Falk und seinen Problemen in der Schule- mit dem Leistungsdruck und der Anpassungspflicht dort- mit seinen Eltern und seinen Freunden handelt.

Isabel Will, Valentin Kleinschmidt, Frederik F. Günther_Falk. Foto: Nilz Böhme

 

Prüfungszeit. Falk sitzt an seinem Tisch mit all den anderen Mitschülern und ist kurz davor, sein Matheabitur zu schmeißen. Ein paar Bänke entfernt sitzen seine Freunde Henri (Valentin Kleinschmidt), Isa (Isabel Will) und Sonntag (Frederik F. Günther), die ihn beobachten und über ihn und seine Geschichte erzählen. Dabei stellen sie sich selber immer wieder die Frage: Macht das eigentlich alles Sinn, was wir hier lernen? Bereitet uns das auf das Leben vor?

Die Regisseurin dieses Stücks ist Grit Lukas. Sie legte Wert darauf, dass die Stückvorlage der Autorin mit ihren authentischen Texten auf der Bühne, im wahrsten Sinne des Wortes, „zum Leben erwacht“. Falk selbst und alle weiteren Rollen werden von Falks Freunden gespielt. Dabei bereiten diese Rollenwechsel ein besonderes Vergnügen. Die Premiere war am 21.02.20 im Schauspielhaus Magdeburg.

Das Theaterstück ist sehr witzig, spannend und regt zum Nachdenken an. Es ist definitiv sehr empfehlenswert.

 

Von Josephine Ertl
Klasse: 8/2
Hegel-Gymnasium Magdeburg