Fridays for future – Schüler kämpfen für ihre Zukunft

Wenn Schüler freitags gegen den Klima Wandel kämpfen, bleiben in den Klassen Plätze leer. Können Schulen das gut heißen? Ein Artikel von Maira Hofmann, Klasse 8a der „Europaschule“ Gymnasium Gommern.

Nur die Menschen können etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Foto: Pixabay

Seit Wochen gehen Schüler in vielen Ländern und Städten auf die Straße, um sich für mehr Klimaschutz einzusetzen. Die meisten Demos finden während der Schulzeit statt und so sind alle Teilnehmer gezwungen, den Unterricht zu schwänzen, aber dürfen Schüler schwänzen, um zu demonstrieren?

Während sie von Angela Merkel (CDU) gelobt werden, gibt es Kritik von der FDP. Die FDP meint: „Den Schülern mangelt es an der notwendigen Kompetenz, um bei dem Thema Umwelt Schutz mitzureden.“ Über diese Aussage gibt es heftige Diskussionen, denn die Schüler sind der Meinung, dass die Politiker nicht wirklich viel für den Klimaschutz tun, sondern den Planeten mit vollem Bewusstsein gegen eine Wand fahren und weiterhin die Ressourcen des Planeten verschwenden.

Doch ein kleiner Funken Wahrheit liegt in der Aussage der FDP. Viele Schüler lassen sich lieber von ihren Eltern zur Schule fahren, anstatt den Bus oder das Fahrrad zu nehmen oder sie fliegen mit ihren Eltern um die halbe Welt, nur um baden zu gehen.
Alle können etwas zum Klimaschutz beitragen. Jeder hat die Chance etwas zu tun, egal ob man demonstrieren geht.

Es gibt einfache Möglichkeiten: einfach das Licht ausmachen, wenn man den Raum verlässt, darauf achten, dass man weniger Produkte kauft, welche in Plastik verpackt sind oder zur Schule mal mit dem Fahrrad oder Bus fährt anstatt mit den Eltern. Der Klimawandel kann Stück für Stück verringert werden, doch dafür müssen alle etwas tun.

Von Maira Hofmann
Klasse: 8a
„Europaschule“ Gymnasium Gommern