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Grippealarm im Harz?

Fritz Witte aus der 8a des Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode hat sich zu den Grippefällen im Harz informiert und klärt auf.

Bei einer Grippe werden bestimmte Medikamente verschrieben. Foto: Pixabay

Die bekannte Infektionskrankheit „Grippe“, welche durch Influenzaviren ausgelöst wird, stellt sich noch schlimmer heraus, als im letzten Jahr. Zwei Grippeimpfstoffe stehen zur Verfügung: ein Totimpfstoff (inaktivierter Impfstoff), welcher in einen Muskel gespritzt wird und ein Lebendimpfstoff, welcher als Nasenspray verabreicht wird (von zwei bis 17 Jahren). Übertragen wird die Grippe über Dinge wie Händedruck, Küssen, Niesen und allgemeine Berührung von „Infizierten“. Anzeichen einer Grippe sind trockener Husten, schneller Temperaturanstieg der infizierten Person, Schwächegefühl, verstopfte Nase, möglicherweise auch Kopfschmerzen oder Brechreiz, man hat keinen Hunger und man schmeckt allgemein nichts. Außerdem sind die ganzen Symptome viel schneller als bei einer Erkältung und es kann auch zum Tode kommen.

Zum Thema Hygiene oder „Wie kann man Ansteckungen vermeiden?“ wurde mit Anja Witte gesprochen, die als Lehrerin an einer Förderschule für geistig Behinderte in Wernigerode arbeitet.

„Frau Witte, ist das Thema Vermeidung von Ansteckung mit Infektionskrankheiten auch bei der Arbeit mit ihren Schülern ein wichtiges Thema?“

„Ja, sogar sehr wichtig, es ist Bestandteil unseres Belehrungskataloges in der Schule und kommt auch im Lernbereich „Selbstversorgung“ unseres Lehrplans vor.“

„Wie setzen sie das Thema mit den Schülern um?“

„Ich unterrichte Erst –und Zweitklässler. Die Schüler haben verschiedene Handicaps bzw. Behinderungen. Sie benötigen oft mehr Hilfe, Zeit und Anschauung beim Lernen. Das richtige Händewaschen wird also nicht nur besprochen oder auf Bildern angeschaut, sondern auch mit Unterstützung durchgeführt. Ebenso wird der Gebrauch eines Taschentuches eingeübt. Meine Schüler lernen immer, dass man besser in die Armbeuge niest, anstatt in die Handinnenfläche. Das klingt vielleicht alles merkwürdig als Lernthema in der Schule – ist aber dennoch wichtig!“

Im Harz sind mindestens 190 Influenzafälle bisher gemeldet wurden. Andere Teile Deutschlands (indem Fall sind es Bundesländer und Städte) wie: Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg, der Saalekreis, Halle und Dessau-Roßlau sind viel stärker betroffen. Jedoch liegen die realen Zahlen wahrscheinlich viel höher, denn nur ausgewählte Praxen schicken Proben ein. Krankenkassen raten weiterhin zur Schutzimpfung.
Das Risiko für eine Grippeinfektion ist bei älteren Leuten (60 Jahre oder älter), Personen mit direkten Kontakt zu Vögeln, allen gesunden Schwangeren ab den zweiten Schwangerschaftsdrittel, allen Personen mit erhöhter beruflicher Gefährdung, zum Beispiel medizinisches Personal, Bewohnern von Alten-und-Pflegeheimen, Personen mit angeborener Immunschwäche und Personen mit gesundheitlicher Schädigungen, zum Beipsiel Organschäden, besonders hoch.
Regelmäßiges Händewaschen, sich selten ins Gesicht fassen, mindestens ein Meter Abstand zu Erkrankten und das Verzichten auf einen Händedruck verringern das Ansteckungsrisiko. Denn auch wenn eine Person erkrankt ist, sind die Symptome nicht unbedingt erkennbar.

Von Fritz Witte
Klasse: 8a
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

Quellen:

  • Wikipedia
  • www.mz-web.de
  • www.volksstimme.de
  • www.stiftung-gesundheitswesen.de
  • und eigene Quellen