Hilfe beginnt mit einem Lächeln

Eingangsbereich | Foto: Lara Sophie Görner

Mit Würde alt werden.” Wir haben uns mit dem Thema „Alt werden” auseinander gesetzt, da es immer mehr alte Menschen gibt, die unsere Hilfe brauchen und die ihr Leben nicht alleine verbringen können bzw. wollen. Deshalb haben wir uns am Freitag, dem 03.03.20117, um 14:30 Uhr auf den Weg zum Hansa Park gemacht, um zur Pro Seniore Residenz Hansa Park zu fahren. Dort unterhielten wir uns mit der Residenzleiterin Anke Grothe. Das 15-minütige Interview gab uns die Möglichkeit, einen Eindruck des Konzeptes zu bekommen.

Seitenansicht | Foto: Lara Sophie Görner

Durch das Gespräch haben wir herausfinden können, dass man probiert, es den Bewohnern so angenehm wie möglich zu gestalten. Sie selbst sagte: „Wir haben einen individuellen Beschäftigungsplan mit vielen Angeboten, der auf die Wünsche der Bewohner angepasst ist“. Außerdem  soll er den Bewohnern eine feste Struktur schaffen. Denn sie selber sagte lächelnd: „Wenn Samstags kein Bingo ist, dann brennt hier die Hütte“.

Im Altersheim Pro Senior gibt es keinen strikten Alltag, wie man vielleicht denken würde. Die Bewohner ziehen nicht ohne Grund in dieses Altersheim. Im Altersheim steht es den Bewohnern frei, zu jeder Zeit das Gebäude zu verlassen. Einfach, um vielleicht einen Spaziergang zu machen oder einen kleinen Ausflug mit der Familie oder mit Bekannten. Jedoch werden abends die Türen abgeschlossen, so wie man es zu Hause auch macht.

Der Speiseplan ist auch auf die Wünsche der Bewohner abgestimmt und ist je nach Bedarf änderbar. Es gibt Ein-und Zweibettzimmer, auch Ehepaare finden dort einen Platz. Um das Wohlbefinden kümmern sich die 101 Mitarbeiter, die den Bewohnern jederzeit zur Seite stehen. Wie schon erwähnt wird, beschäftigt Pro Senior MD 101 Mitarbeiter, doch überzeugend meinte Grothe: „Es ist kein Beruf, sondern eine Berufung, man muss dafür gemacht sein, denn jeder Mensch ist ein Individuum und somit hat jeder Bewohner andere Vorstellungen.“
Natürlich gibt es auch Veränderungen, die im Haus stattfinden sollen, welche durch große Themen, wie das „Jahr der Demenz“, welches 2017 umgesetzt wird. Unser erster Eindruck des Ambientes war sauber, ordentlich und wir wurden freundlich begrüßt. Das Grundstück bietet ausreichend Platz, um den 150 Bewohnern die Möglichkeit zu bieten, sich zu entspannen – ob im Garten, auf den Terrassen oder einfach nur draußen.

Von Lara Sophie Görner, Marleen Wildner & Anna Behboyie Dolat, Klasse 8/2, Geschwister-Scholl-Gymnasium Magdeburg