I Hate Monday ,,Rock mit vielen Einflüssen vom Punk.“

Kurz und bündig beschreibt Kieran Schneider den Sound seiner neuen Band ,,I Hate Monday“. Ein Interview von Julius Berthold, 9. Klasse des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Wernigerode.

Kieran Schneider und Ben Cyprius – Foto: Jannik Berthold

Zusammen mit seinem Freund Ben Cuypers (rechts im Bild) macht Kieran Schneider (links im Bild), schon seit die beiden 15 Jahre alt waren, Musik. Jetzt, fast zehn Jahre später, haben die beiden seit Ende 2017 eine neue Band und drei Singles veröffentlicht. Die neueste Single, die den Nachfolger zu den zuvorkommenden Songs ,,Still here“ und ,,Time is now“ bildet, heißt ,,Summertime“ und ist seit Mitte März auf Spotify zu hören.

Die Beschreibung, die Kieran mir gegeben hat, trifft auf jeden Fall zu und kommt bei den Zuhörern und Fans sehr gut an. Beeinflusst wird der Sound der Band durch Alternative- und Pop-Punk-Größen wie Billy Talent, Sum41, Blink 182 und Paramore. Ich habe ihn gefragt, ob es für diese Art von Musik überhaupt noch eine Szene gäbe. ,,Eine Szene gibt es schon noch,“ erklärt er mir. ,,Aber eher überregionaler als früher.“

Als sie vor zehn Jahren angefangen haben, war noch fast jeder im Umkreis in einer Band. ,,Daher war die Szene auch deutlich größer. Die Zahl der Konzerte hat deutlich abgenommen, genauso die Zahl der Veranstaltungsorte.“ Eine Szene gebe es noch, jedoch ,,in einer anderen Form, deutlich kleiner und verstreuter.“ Weil sie im Moment in der Band nur zu zweit sind, übernimmt Kieran Schneider die Rolle des Gitarristen sowie die des Schlagzeugers. Nach einem dritten Mitglied für die Band suchen sie permanent. ,,Es muss musikalisch und vor allem auch menschlich passen, daher gestaltet sich die Suche sehr schwierig“, erklärt er mir. ,,Die Zahl der jungen Menschen, die noch ein Instrument lernen beziehungsweise sich für handgemachte Musik interessieren, hat stark abgenommen. Für unsere Live-Auftritte werden wir aber immer einen Drummer haben, ob dieser dann auch ein festes Mitglied wird, werden wir sehen.“

Auftritte seien nämlich schon geplant, jedoch erst ab September. Die Band hat somit noch genügend Zeit zum Proben. Auf die Frage, ob schon ein Album geplant sei, antwortet er mir mit „ Nein“. ,,Ein Album planen wir nicht. Heutzutage ist alles so schnelllebig.“ Für Newcomer sei es deshalb einfacher, Singles herauszubringen.

,,I Hate Monday“ ist eine sehr energiegeladene, inspirierende Band mit sehr starken Songs und ich sehe für die Band eine sehr erfolgreiche Zukunft in der lokalen Szene.

Von Julius Berthold
Klasse: 9b
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

Quellen: Interview vom 10.03.19
Foto: Jannik Berthold