Ist die Erde dank uns ihrem Untergang geweiht?

Zerstören wir unseren Planeten? Mit dieser Frage hat sich der Schüler Maximilian Rosner aus der 8b der „Europaschule“ Gymnasium Gommern beschäftigt und stellt seine Antworten in einem Artikel zusammen.

Wir müssen uns um unseren Planeten kümmern. Foto: Pixabay

Eine Frage die in einer Welt voller abgasproduzierenden Fahrzeugen, Fabriken, Meeren voller Plastikmüll und immer kleiner werdenden Regenwäldern sehr häufig gestellt werden muss. Durch die immer stärker wachsenden Konzerne, die steigende Population und die damit verbundene Abgas- und Müllproduktion sowie die Abholzung der Regenwälder wird die Natur immer mehr belastet.

Laut einer Studie der Ellen MacArthur Foundation gelangt jede Minute ein Müllwagen voller Plastikmüll ins Meer. Sollte sich die Zufuhr an Plastikmüll nicht verringern, oder sogar erhöhen, könnte im Jahre 2050 die Menge an Plastik, die der Fische übersteigen. Die ungefähr 150 Millionen Tonnen Plastikmüll die bereits heute im Meer vorhanden sind, gelangen über die Nahrungskette von winzigen Tieren bis zum Menschen (Quelle 1). So konnten in einer Pilotstudie von österreichischen Forschern in Stuhlproben von Testpersonen, die alle auf verschiedenen Kontinenten lebten, bei allen Teilnehmern Kunststoffpartikel gefunden werden. Die Partikel konnten auf die Aufnahme von Fischen, oder anderen Meeresbewohnern zurückgeführt werden, die diese zuvor aßen, aber auch von anderen Lebensmitteln, bei denen das Plastik zum Beispiel als Konservierungsmittel diente (Quelle 2).
Abgesehen davon, dass die Meere minütlich von uns Menschen vergiftet werden, ist die Luftverschmutzung genau so ein großes Problem der heutigen Zeit. Zwar ist die Luftverschmutzung durch Maßnahmen zur Luftreinhaltung in den letzten Jahrzehnten zurück gegangen, jedoch starben 2015 immer noch etwa 750.000 Menschen, nur in der EU, an den Folgen der Luftverschmutzung (Quelle 3) .Diese Luftverschmutzung kann auf die immer größer werdenden Konzerne zurückgeführt werden. Außerdem kann ein Zusammenhang zwischen der Luftverschmutzung und der Abholzung der Regenwälder auf den Klimawandel hergestellt werden (Quelle 4).

So werden täglich etwa 550 Mio. m² an Regenwald legal aber auch illegal abgeholzt, obwohl dieser mit als artenreichster Ort der Erde gilt, weswegen Tiere und Pflanzen sterben müssen.
So benötigen laut dem Global Footprint Network bereits einzelne Länder bei gleichbleibendem Lebensstandard der Bewohner mehrere Erden (Quelle 6). Dabei sind die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate mit 4,6 benötigten Erden Spitzenreiter. Aber auch der Lebensstandard aller europäischen Länder mit Ausnahme von Moldawien benötigt mindestens mehr als einen Planeten.
Wir alle müssen also etwas tun, damit auch unsere Enkel noch in einer Welt wie wir sie kennen aufwachsen können. Denn wie der Dalai Lama sagte: ,,Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause. Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören?“ (Quelle 7)

Von Maximilian Rosner
Klasse: 8b
„Europaschule“ Gymnasium Gommern

Quellen:

  • 1 – https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-01/plastik-umweltverschmutzung-meer-studie-weltwirtschaftsforum
    (Stand: 19.Januar 2016)
  • 2- https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/mikroplastik-mensch-1.4181146
    (Stand: 23.Oktober 2018)
  • 3 – https://de.wikipedia.org/wiki/Luftverschmutzung#cite_note-Lelieveld_heart-3
    (Stand: 2015)
  • 4 – https://www.lerntippsammlung.de/Luftverschmutzung.html
    (Stand: 2018)
  • 5 – https://www.abenteuer-regenwald.de/wissen/abholzung
    (Stand: 2017)
  • 6 – https:// www.beobachter.ch/umwelt/okologie/landervergleich-fussabdruck-der-nationen
    (Stand: ‎22‎. ‎Januar‎ ‎2009)
  • 7 – http://www.die-klimaschutz-baustelle.de/zitate_natur_klimaerwaermung.html
    (Stand: 2004)