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Linus Krajewski geht in die dritte Klasse der Grundschule Nordwest und trainiert seit dreieinhalb Jahren Jiu-Jitsu. In seinem Artikel erklärt er, was sich dahinter verbirgt. 

Ich sitze am Rand des Dojos. Ich bin sehr aufgeregt. Auf einmal wird meine Gruppe aufgerufen. Ich habe Gürtelprüfung. Und los geht’s.

Seit dreieinhalb Jahren trainiere ich bei meiner Trainerin Anja Kampfsport. Sie macht das schon seit 31 Jahren, seitdem sie 17 Jahre alt ist. Sie hat mit Kampfsport angefangen,

weil sie in der Schule geärgert wurde. Durch Kampfsport wollte sie mutiger werden. Bis heute hat sie den 2. Dan erreicht. Doch Anja sagt: „Ein Meister bleibt ein Schüler bis ans Ende seiner Tage.“ Sie übt Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sehr viel Kampfsport nur am Freitag übt sie Klavier.

Das ist ihr sehr wichtig. Sie trainiert nicht, um Anderen weh zu tun. Anja trainiert auch noch Kobudo, eine andere Kampfsportart, und da hat sie erst den grünen Gürtel. Heute trainiert sie mich in ihrem eigenen Dojo. Dafür musste sie mehrere Jahre hart arbeiten. Das macht ihr aber sehr viel Spaß und sie trainiert ihre Schüler, damit auch die stärker werden und keine Angst davor haben müssen, von anderen geärgert zu werden. Zum Glück habe ich meine Gürtelprüfung dank meiner Trainerin bestanden. Ich hoffe, ich werde weiterhin viel in Kampfsport lernen und auch mal einen Dan ablegen können.

Infokasten – Jiu-Jitsu
Jiu-Jitsu:        alte traditionell japanische Selbstverteidigung
Dojo:               Trainingsraum
Dan:                Meistergrad
Kobudo:         auch eine japanische Selbstverteidigungsart

Von Linus Krajewski
Klasse: 3b
Grundschule Nordwest