Keine Chance auf Pflegeplätze

Das Leben im Pflegeheim – Ein Bericht von Dana Hensel.

Eine Bewohnerin in einem Pflegeheim, Quelle Pixabay

Zurzeit ist es sehr schwer einen Platz in einem Altenheim für eine Person zu bekommen. Das liegt daran, dass die meisten Menschen keine Zeit haben sich um ihre Verwandten zu kümmern oder nicht in der Nähe wohnen und so gibt es die Möglichkeit sie in ein Pflegeheim unterzubringen.

Im Heim will niemand sterben, und doch verbringen rund 42 Personen ihre letzten Tage im „Pflegeheim am Karlsturm“. In dieser Einrichtung gibt es ca. 35 Arbeitskräfte, die sich gut um die Bewohner kümmern um ihren Aufenthalt, so angenehm wie möglich, zu gestalten. Nach Belieben können dort Verwandte oder Bekannten besucht werden.

Eine ehemalige Bewohnerin, Frau H. (79), berichtet mir, dass sie nach einem Krankenhausaufenthalt im „Pflegeheim am Karlsturm“ erst einmal wieder auf die Beine kommen wollte.
Sie lag mit einer anderen Bewohnerin im Zweibettzimmer, das Zimmer bat ausreichend Platz und sie konnte es teilweise nach ihren Wünschen und Vorstellungen einrichten und gestalten. „Die 6 Monate die ich im Heim verbracht habe, waren nicht schlecht, aber mit meinen eigenen vier Wänden kann ich es nicht vergleichen“. Außerdem erzählt sie mir, dass es ausreichende Freizeitangebote gab, wie zum Beispiel Kegeln, Brettspiele oder eine Zeitungsrunde, denen sie oft nachging. Ebenfalls toll ist die Sitzecke, in der man Fernseher gucken oder sich mit anderen Bewohnern unterhalten kann. und wenn Besuch erwartet wird, kann man in den Garten oder ins Zimmer gehen, erklärt mir Frau H. „Im Allgemeinen kann ich sagen, dass die Arbeitskräfte sehr nett waren und ich dort eine gute Zeit verbracht habe“.

In diesem Zusammenhang, informierte ich mich, bei einer Mitarbeiterin des Heims über die Ausbildung zur Altenpfleger/in. Diese erzählte mir, das die Ausbildung drei Jahre dauert und nicht so ganz einfach ist. „Man muss eben viel lernen, gerade auch was medizinische Sachen angeht, aber wenn man sich für den Beruf interessiert, dann macht das Lernen ja auch Spaß“. Auf meine Frage, welche Vorteile sich daraus ergeben, antwortet sie: „Naja, hauptsächlich eben das Geld, wenn ich vom Helfer als Fachkraft eingestellt werde, steht mir mehr Lohn zu, habe aber auch mehr Verantwortung“. Daraus ergeben sich andere Aufgaben, wie zum Beispiel, dass die Fachkräfte größtenteils für die Behandlungspflegen, Arztkontakte, Medikamente stellen und auch für die Grundpflegen zuständig sind.

Von Dana Hensel
Klasse: 8b
Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Salzwedel

Quellen: Interview mit Margot Hensel