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Klimawandel und was wir tun können

Der Klimawandel beschäftigt uns jeden Tag und wir bekommen ihn auch jeden Tag zu spüren. Schuld an der globalen Erwärmung ist der vom Menschen verstärkte Treibhauseffekt.

Von Natur aus halten Wolken, Kohlendioxid und Methan gleich einem Gewächshaus die Wärme in der Atmosphäre und sorgen so dafür, dass wir auf der Erde leben können. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt würde die Sonnenenergie wieder zurück ins Weltall gestrahlt werden und die globale Durchschnittstemperatur betrüge minus 18 Grad Celsius. Der Komfort verlangt sehr viele Mengen Energie, für deren Erzeugung täglich viele Millionen Tonnen Erdöl, Kohle und Gas verbrannt werden. Die dabei produzierten Gase verstärken den Treibhauseffekt um ein Vielfaches und bewirken so, dass sich die Erde immer weiter aufheizt. Es kommt zur globalen Erwärmung. Mit 75 Prozent Anteil am menschengemachten Treibhauseffekt wirkt sich Kohlendioxid am schädlichsten aus. Kohlendioxid erzeugen wir überall dort, wo wir die fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle verbrennen. Seit der Industriellen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts hat der Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre um ganze 35 Prozent zugenommen. Neben Kohlendioxid sind Methan und Lachgas, die beim Düngen, beim Reisanbau und bei der Viehzucht entstehen, verantwortlich für den Treibhauseffekt. Besonders der übermäßige Fleischkonsum trägt in den westlichen Ländern zum erhöhten Methanausstoß bei.

Ziel des Klimaschutzes ist, Einflüssen, die zur globalen Erwärmung führen können, entgegenzuwirken und ihre Folgen abzumildern. Hauptansätze des Klimaschutzes sind gegenwärtig die Verringerung, des von Menschen verursachten Ausstoßes von Treibhausgasen, sowie die Erhaltung und Unterstützung der Funktionen von Ozeanen und Wäldern in diesem Zusammenhang. Diese nehmen als Kohlenstoffsenken das mengenmäßig bedeutsamste Treibhausgas Kohlenstoffdioxid auf. Der Klimaschutz ist daher stark mit den beiden Teilbereichen Waldschutz und Gewässerschutz verbunden. Klimaveränderungen können regional auftreten, z. B. durch umfangreiche Waldrodungen und Versiegelung der Landschaft durch Straßen und Gebäude. Insofern ist Klimaschutz Aufgabe einzelner Länder und Regionen.

Um den Wald zu schützen ist aus forstwirtschaftlicher Sicht der Schutz des Waldes gegen schädliche Tiere, Pilze und Pflanzen oder Umwelteinflüsse im Vordergrund. Außerdem ist der Waldschutz ein entscheidender Faktor gegen übermäßige Waldrodung, um die Rate der jährlich abgeholzten Primärwald-Flächen zu verringern. Waldgebiete sollen als Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, aus klimatischen Gründen, aber auch im Zusammenhang mit dem Gewässerschutz möglichst erhalten werden. In manchen Regionen sind Wälder auch als Wasserschutzgebiet oder Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Und als Gewässerschutz bezeichnen wir Gesamtheit der Bestrebungen, die Gewässer vor Beeinträchtigungen zu schützen. Der Gewässerschutz dient einerseits der Reinhaltung des Wassers als Ressource für Trink- oder Betriebswasser, als Teilaufgabe des Umweltschutzes. Eine sehr weitgehende Maßnahme zum Schutz von Gewässern ist die Ausweisung und Ausweitung von Wasserschutzgebieten.

 

 

Von Brian Marquardt

Klasse 8a

Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel

https://www.spiegel.de/thema/klimawandel/