Klinikum Olvenstedt – ernste und frohe Momente

Wir Schüler der Klasse 9a der Sekundarschule August-Wilhelm-Francke waren am 21.03.2017 im Klinikum Olvenstedt. Das Klinikum Olvenstedt hat ca. 800 Betten für normale Patienten und 44 Betten für Patienten der Intensivstation.

Es hat ab dem 05.04.2017 ein Ganzkörperröntgengerät. Das Klinikum Olvenstedt bekommt pro Tag 120-170 neue Patienten in der Notaufnahme und 200 normale Patienten. Es gibt 12 Zentrale OP-Räume. Die längste Operation ging um die 9 Stunden, grundsätzlich gibt es keine Pausen während der OP sondern nur einen ,,Teamwechsel“ es sei denn der behandelnde Arzt ist der einzige der dies machen kann. Dann muss er die Operationen bis zum Ende durchführen.

Die Notaufnahme muss leider auch Patienten mit leichten Krankheiten wie Schnupfen oder Husten aufnehmen wodurch die Plätze für richtige Notfälle belegt sind. Bei einem Notfall läuft es wie folgt ab: Wird ein Hubschrauber benötigt, hat man 2 Minuten Zeit um alles vorzubereiten und fliegt dann zum Einsatzort. Dort wird dann bestimmt, was der Patient hat und was als nächstes gemacht wird. Grundsätzlich wird der Patient nicht im Helikopter mitgenommen, es sei denn es geht um Leben und Tod da der Helikopter sehr klein ist. Im Krankenhaus warten dann die Behandelnden Ärzte auf den Patienten um ihn schnellstmöglich zu behandeln.

Der schlimmste Notfall war eine Familie die Kolbenpilze gegessen hatte. (Kolbenpilze können einen innerhalb von 20 Minuten töten.)

Das Klinikum Olvenstedt hat das einzige und beste Herzkatheter-Labor in Sachsen-Anhalt. Erst in den letzten Tagen wurde eine Frau die sehr starke Schmerzen hatte innerhalb von 20 Minuten Operiert und kurz darauf ging es ihr wieder besser. Es wird gerade noch ein neues Gebäude für psychisch kranke Menschen gebaut was im November 2017 fertig sein soll.

Natürlich gibt es auch schöne Momente im Krankenhaus zum Beispiel sogenannte Klinikkonzerte von Silbermond, Revolverheld und vielen anderen. Oder in der Kinderpsychiatrie, wo sich die Kinder letztens verkleidet und geschminkt haben und ein Theaterstück gespielt haben.

Von Sarah Albers & Lilly Hillebrandt, Klasse 9a, August-Wilhelm-Francke Sekundarschule, Magdeburg