Lehrermangel in Salzwedel

Der aktuelle Lehrermangel ist ein Problem unserer Zeit, das nicht nur Salzwedel betrifft. Seit dem ich am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium lerne, fällt es mir auf, dass die Anzahl der Lehrer immer mehr abnimmt und neue Lehrer kaum nach kommen. Die Konsequenzen, die sich daraus für uns ergeben, sind weniger erteilter Unterricht sowie mehr Hausaufgaben. Das eigentliche Problem für uns besteht aber darin, dass durch den ständigen Unterrichtsausfall die Qualität und die Regelmäßigkeit unserer schulischen Ausbildung deutlich abnimmt.

Eigentlich habe ich ja kein Problem mit Freistunden. Andererseits ist mir aber bewusst, dass dieser Zustand auch nicht wirklich gut für uns sein kann. Und für die Lehrer, so stelle ich mir vor, kann diese Situation nur belastend und unbefriedigend sein. Ich frage mich, wie das funktionieren soll, wenn immer mehr Arbeit auf eine geringer werdende Anzahl von Lehrern verteilt wird.

Das Ende vom Lied wird Frust und jeder Menge Lustlosigkeit bei Schülern und Lehrern sein. Doch wer trägt die Schuld an diesem Zustand? Hat bei den entsprechenden staatlichen Stellen denn niemand aufgepasst? Das Alter der Lehrer war den Verantwortlichen sicher bekannt. Hätten nicht frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden können oder sollen, um diese Situation erst gar nicht entstehen zu lassen? Ich kann nur hoffen, dass es dem Land Sachsen Anhalt gelingt, diese Probleme möglichst schnell zu lösen. Es gibt viel zu tun. Packen wir es an!

 

Von Breyna Stendel, Klasse 8a, Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Salzwedel

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