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Der im Juli 1994 geborene Erfinder und ehemaliger Student der Luft- und Raumfahrtechnik Boyan Slat aus Holland, hat 2018 einen Weg gefunden die Weltmeere von Plastikmüll zu befreien. Was genau dahinter steckt, erklärt Simon Kühnel aus der 8a des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in seinem Artikel.

Die Idee ist, anstatt mit Schiffen durch die Meere zu fahren, um den Plastikmüll aufwendig mit Netzen aus dem Meer zu fischen, könnte man den Spieß einfach umdrehen. „Warum sollten wir uns durch die Ozeane bewegen, wenn sich die Ozeane doch durch uns bewegen könnten? Wieso Energie damit verschwenden, dem Plastikmüll hinterherzujagen, wenn er von selbst zu uns kommt?“ so Boyan Slat.
Für seine Erfindung benötigt er viel Geld. Es sind insgesamt 2 Mio. Dollar, die er durch Spenden erhält. Der Auslöser für das Projekt war ein Urlaub im Jahr 2011 in Griechenland, in dem Boyan mehr Plastik als Fische erblickte. Er stellt schwimmende Filter, bestehend aus einer am Meeresboden befestigten Plattform auf. Die Meeresströmung soll den Müll in die Richtung der Filter treiben. Die Barrieren ragen drei Meter in die Tiefe, denn dort befindet sich das meiste Plastik und die Organismen können einfach darunter durchschwimmen. So kann er jährlich mehrere Tonnen Plastik aus den Meeren entfernen.
Boyan gründete „The Ocean Cleanup“ für die weitere Entwicklung möglicher Technologie. Für seine Idee bekam er den Preis „Best Technical Design“ der Universität Delf. Zusätzlich gewann er 2014 den „Champion of the Earth “ Preis des Umweltprogramms der Vereinigten Staaten.

Von Simon Kühnel
Klasse: 8a
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

 

Quellen: Stern, Wikipedia