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Die Vielfältigkeit des Theaters reicht von Puppentheater über Ballett bis hin zum Schauspiel. Auch Musicals verzeichnen große Besucherzahlen. Sandra Schneider aus der Klasse 8/2 des Siemens-Gymnasiums in Magdeburg hat sich näher mit dem Thema beschäftigt. 

Warum sollte man es nicht einmal selbst versuchen? Schüchterne Personen können auch in ihrer Rolle aufblühen. So wird zum Beispiel das Reden vor großen Menschenmengen geübt. Während der Proben schlüpft man in seine Rolle und kann so dem Alltag kurz entfliehen. Das Ensemble wächst zu einem aufeinander abgestimmten Team zusammen und das muss es auch, denn wie unser Theaterlehrer zu sagen pflegt: „Der König spielt sich nicht allein“. Dies soll heißen: Sie können zwar so tun als wären sie ein König, jedoch wirkt dies nicht authentisch solange die anderen (das Volk) den Schauspieler nicht auch als König ansehen.

Der Zeitaufwand beim Lernen der Texte und Choreographien wird durch den Applaus der Zuschauer entlohnt. Durch das Spielen werden Vorstellungskraft, Kreativität und der bewusste Einsatz der Stimme geschult. Üben können sie zum Beispiel, indem sie in einer Gruppe eine Geschichte erzählen. Dabei wird der vorherige Satz bejaht und ein weiterer hinzugefügt. Dadurch verbessert sich die Reaktionszeit. Ich vergaß zu erwähnen, dass es außerdem einen Riesenspaß macht!

Wenn Theater so viele positive Eigenschaften fördert, wäre es dann nicht sinnvoll, es an allen Schulen einzuführen? Sicherlich würde es einiges kosten, jedoch gäbe es durch die Vorstellungen auch Einnahmen.
An unserer Schule gibt es sie zum Glück, die Theater-AG.

 

Von Sandra Schneider
Klasse: 8/2
Werner-von-Siemens-Gymnasium

Quellen: eigene Erfahrung; Andreas Steinke