Zum Inhalt springen

Hallo ich bin John, 11 Jahre alt und komme aus Oschersleben. Ich möchte euch über meine Zeit während Corona erzählen.


Jeden Tag war ich in der Notbetreuung in der Schule. Da musste ich hin, weil mein Opa und meine Oma den ganzen Tag arbeiten mussten. Opa arbeitet bei Edeka und muss täglich Obst und Gemüse mit dem LKW ausfahren. Nur morgens konnte ich meinen Opa sehen. Meistens hat er mich zur Schule gebracht.
Meine Oma arbeitet beim Bäcker und muss täglich Brötchen und Brot backen und verkaufen. Sie muss schon nachts aufstehen. Nachmittags ist sie auch noch beim Bäcker und dann füllt sie bei Rossmann auch noch die Regale auf.
So war ich also in der Schule und habe meine Aufgaben gemacht. Am Anfang der Corona Zeit waren nur ich und noch ein Mädchen da. Jeden Tag kamen Kinder dazu und dann war es nicht mehr so langweilig. Wir haben an manchen Tagen Spiele gespielt und sind viel gewandert. Als ich früh in die Notbetreuung kam, wurde bei mir Fieber gemessen. Ich musste Abstand halten. Eine Maske mussten wir nicht tragen. 8:15 Uhr begann der Unterricht. Danach haben wir gefrühstückt. Bis um 13 Uhr war ich in der Schule, danach im Hort. Um 15 Uhr bin ich alleine nach Hause gegangen. Es war schade, dass ich in dieser Zeit meine Freunde nicht sehen konnte.

Von John Schwarz
Klasse: 4
St. Martin Grundschule Oschersleben