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Mobbing in der Schule

Morgens aufstehen, in der Brust hat man ein stechendes Gefühl, der Weg aus dem Zimmer fällt schwer. Während man sich anzieht, rollen schon die ersten Tränen übers Gesicht. Wenn man auf seine Eltern trifft probiert man sich normal zu verhalten und so zu tun als ob nichts wäre, obwohl man schon in Kürze scheinbar nicht aufhörenden Qualen ausgesetzt ist.

Mobbing. Viele Menschen hören dieses Wort und denken daran wie ein Außenseiter von den beliebten Schülern geärgert wird und alles wie im Film sehr übertrieben dargestellt ist, weshalb sie nicht weiter daran denken. Jedoch ist es im echten Leben nicht so, weshalb es sich stark unterscheiden kann auf welche Art man gemobbt wird. Man unterscheidet im Großen und Ganzen zwischen verbalen und stummen Mobbing und Mobbing durch körperliche Gewalt. Mobbing durch körperliche Gewalt ist selbst erklärend, aber bei verbalen und stummen Mobbing sollte man sich durchaus über die Unterschiede im Klaren sein. Denn während beim verbalen Mobbing das Opfer öffentlich durch Spot und Beschimpfung erniedrigt wird, ist das Opfer beim stummen Mobbing komplett aus der Klasse ausgeschlossen und wird ignoriert, was sich für manche vielleicht nicht so schlimm anhört, aber man kann sich vorstellen wie schwer es für den Schüler sein muss ohne soziale Interaktionen.

Aber wieso kommt es zu solchen Situationen? Meist haben die Mobber selbst Gefühle oder Emotionen, mit denen sie nicht umgehen können, weshalb sie diese an anderen auslassen oder das Opfer hat ein anderes Aussehen oder Verhalten als der Rest der Klasse. Manchmal werden auch neue Schüler in der Klasse gemobbt, weil sie eine bereits bestehende Monarchie verändern, was denen an der Spitze nicht gefällt. Man kann erkennen, dass etwas nicht richtig ist, zum Beispiel wenn das Kind sich zurückzieht, anfängt zu stottern, Unterricht verweigert oder seine schulischen Leistungen sich verschlechtern. Leider kann auch der Umgang mit der Situation von Lehrern und Eltern die Situation für den Schüler verschlechtern, da oft entweder zu nicht genug oder zu übertrieben gehandelt wird. Deswegen ist es wichtig, sich mit dem Opfer in Ruhe zu unterhalten und die Wünsche des Gemobbten bis zu einem gewissen Grad zu respektieren und zu berücksichtigen.

Und nun kann man abschließend sagen, dass das Problem des Mobbings mehr ist als nur ein Hollywood Klischee, sondern eine ernsthafte Problematik, welche wirkliche Arbeit benötigt, um sie aus der Welt zu schaffen und nicht nur eine Warnung vom Lehrer.

 

Von Lilly Götze

Klasse 8b

Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

 

Quelle:

https://www.studienkreis.de/infothek/journal/mobbing-in-der-schule/