Moderner Chirurg aus Stahl und Eisen in Olvenstedt?

Zur Modernisierung der chirurgischen Operationsmethoden

Das Klinikum Olvenstedt in Magdeburg hat in den letzten Jahren in viele neue OP-Geräte investiert. Unter anderem in einen da-Vinci-Roboter. Die ursprüngliche Idee zur Medizinrobotik wurde vom US-Amerikanischen Militär entwickelt. Man wollte Soldaten in Kriegsgebieten auf große Distanz operieren können. Auch Astronauten sollten ggf. auf diesem Weg operiert werden können. Mit diesem neuen Gerät ist es möglich, Patienten bei schwerwiegenden Verletzungen im mit Hilfe dieses Roboters zu operieren. Der Arzt kann von einem entfernten Ort aus per Joystick den da-Vinci Roboter steuern und die OP durchführen. Diese Methode zu oererieren wird inzwischen hauptsächlich für minimal-invasive Operationen im urologischen Bereich durchgeführt.

Was ist neu an diesem Roboter? Der da-Vinci-Roboter kann sehr präzise Operationen durchführen. Der menschliche Chirurg kann, zittrige Hände bekommen, sodass Schnitte nicht genau gesetzt werden könnten. Der Roboter setzt jede Bewegung des Chirurgen präzise um, filtert dabei aber jedes Handzittern heraus. Der Roboter ist eine phänomenale Erfindung, da eine bessere Sicht besteht und feineres Arbeiten möglich ist.

Trotz hoher Anschaffungs- und Betriebskosten für den Roboter, sind die Kosten für die Operation an vielen Kliniken durch gesetzliche und private Krankenkassen abgedeckt, so dass der Patient keine zusätzlichen Aufwendungen für solch eine OP aufbringen muss.

Von Paula Ohnstedt & Julia Fadel, Klasse 8/2, Hegel-Gymnasium Magdeburg