Motocross in Elbingerode

Der Dreck fliegt und die Motoren heulen, das ist Motocross in Elbingerode. Tim Steiner aus der 9. Klasse des Gerhart-Hauptmann-Gymnasium ist begeisterter Motocross-Fahrer und hat hierzu einen Artikel verfasst.

Motocross ist eine Motorrad-Sportart abseits befestigter Wege. Foto: Pixabay

Stellt euch vor, an einem schönen Samstagnachmittag auf einer Motocross-Maschine zu sitzen und einfach mal das Kind aus euch raus zu lassen. Diese Vorstellung mag für den ein oder anderen nicht das schönste sein, womit man sein Wochenende verbringen könnte, aber für viele Motorsportbegeisterte ist genau das der perfekte Ausgleich im Gegensatz zum Alltag.

Ich selber bin auch ein Motorsport-bzw. ein Motorsportbegeisterter und verbringe viele Wochenenden im Jahr mit meinem Motorrad auf der Strecke. Seit dem ich 5 Jahre alt bin, fahre ich Motocross und bin seit neusten auch im Elbingeröder Motocross-Verein. Leider ist Motorradfahren abseits befestigter Wege in Deutschland verboten, aber genau dafür gibt es solche wunderbaren Motocross-Strecken, wie in Elbingerode. Die Strecke befindet sich außerhalb des Ortes und sie ist 1.850 Meter lang. Der Untergrund besteht aus Lehmboden und die Strecke ist mit vielen Kurven und Sprüngen bestückt.

Das Fahrerlager bietet Platz für etwa 50 bis 60 Fahrer und die Strecke hat an drei Wochentagen geöffnet. Um da zu fahren, braucht man natürlich eine Motocross-Maschine und die entsprechende Ausrüstung, das sind Helm, Motocross-Brille, Nackenschutz, Brustpanzer, Handschuhe, Jersey, Knieprotektoren, Motocross-Hose und Motocross-Stiefel. Diese Ausrüstung ist auf jeden Fall nötig und auch auf der Strecke Pflicht. Außerdem muss man für einen ganzen Tag natürlich etwas Geld bezahlen, die genauen Preise und auch die Öffnungszeiten findet ihr unter www.MX-Harz.de.

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass das Team des MX-Harz sehr nett ist und man dort sehr viel unbegrenzten Spaß haben kann.

Von Tim Steiner
Klasse: 9a
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

Quellen: www.MX-Harz.de