Skip to content

Plastik in den Weltmeeren – Nicht nur eine Gefahr für die Tiere

Plastik ist aus unserem heutigen Alltag nicht mehr weg zu denken, jedoch ist dieses „kostbare“ Material nicht gut für unsere Umwelt und insbesondere nicht gut für die Meere. Doch was genau ist so verheerend daran und was hat das für Auswirkungen auf uns Menschen? Hendrikje Richert, Klasse 8a, „Europaschule“ Gymnasium Gommern, ist dieser Frage auf den Grund gegangen.

Plastikmüll am Strand. Foto: Pixabay

Das Verheerende daran ist, dass die Unmengen an Plastik Jahrhunderte brauchen, um sich überhaupt abzubauen, und darauf kann man sich nicht verlassen. Der Plastikmüll zersetzt sich durch äußere Einflüsse zu immer kleineren Teilchen und wird letzten Endes zu Mikroplastik. Dieser kann noch einfacher von Meeresbewohnern verschluckt werden. Mit der Aufnahme des Plastikmülls gelangen giftige Schadstoffe in den Organismus und somit auch in unsere Nahrung. Außerdem sterben jährlich etliche Seevögel und Meeressäuger, die Plastikmüll an Stelle von Futter „verzehren“ und verhungern oder sich in Müll und alten Netzen verfangen und qualvoll ertrinken.

Und wie kommt dieser Müll überhaupt in das Meer?
Der meiste Plastikmüll kommt mit Schiffen, aber es kommt auch Müll vom Land, der dort achtlos weggeworfen wurde. Dieser wird durch Wind und Regen über Bäche und Flüsse in die Meere gespült. Weiterhin gelangt auch Mikroplastik aus den Haushalten durch Abwasserkanäle in die Ozeane.

Was kann man dagegen unternehmen?
Erst einmal wäre es gut darauf zu achten, dass man kaum Einwegflaschen oder Plastiktüten benutzt. Man könnte beim Obstkauf auf Plastikverpackungen verzichten und stattdessen Stoffbeutel mitbringen. Es gibt auch zahlreiche Programme die auf diese Probleme aufmerksam machen (zum Beispiel WWF). Hier muss man aber auch sagen, dass nicht nur wir etwas unternehmen, sondern auch Politiker sich mit diesem Thema beschäftigen müssen. Erste Schritte sind Verbote für bestimmte Einwegprodukte.

Wie wird es weiter gehen?
Die Aussichten sind traurig: wird nichts unternommen dann schwimmt voraussichtlich 2050 mehr Plastikmüll in den Meeren als es Fische gibt. Doch wenn wir etwas unternehmen, können die Meere noch gerettet werden. Und deswegen sollte man sich dafür engagieren etwas zu tun, damit die nächsten Generationen auch noch hier leben können.

Von Hendrikje Richert
Klasse: 8a
„Europaschule“ Gymnasium Gommern

Quellen: WWF