Programmieren lernen mit dem Raspberry Pi

In unserem digitalen Zeitalter sind wir immer mehr auf Informatikkenntnisse angewiesen. Deshalb ist es wichtig, schon die junge Generation an das Programmieren heranzuführen.

Eine einzigartige Möglichkeit bietet dabei der Raspberry Pi. Dies ist ein Einplatinencomputer, welcher gerade einmal so groß wie eine Chipkarte ist und mit etwas Zubehör nur etwa 50 Euro kostet. Entwickelt wurde er von dem britischen gemeinnützigen Organisation Raspberry Pi Foundation, um bei Kindern das Interesse für Technik und Programmierung zu wecken. Verbindet man den Computer mit einem Monitor, erhält man einen vollwertigen Computer. Ebenso spannend ist es jedoch durch Schnittstellen, Sensoren, Motoren oder Displays anzuschließen und diese durch selbstgeschriebene Programme anzusteuern. Man kann so beispielsweise den Bau einer Wetterstation oder eines eigenen Roboters verwirklichen. Das erforderliche Wissen für die Programmierung kann sich jeder im Internet auf verschiedensten Webseiten oder durch Fachliteratur aneignen. Im Internet bestehen bereits große Foren, in denen sich Interessierte über Tricks und Kniffe austauschen. Auch an verschiedenen Volkshochschulen werden Kurse zu diesem Thema angeboten.

Der „Raspi“ ist jedoch nicht nur für das private Erlernen von Programmierkenntnissen eine gute Wahl. In England ist der Mini-Computer schon fast Unterrichtsalltag, doch langsam erobert er auch deutsche Schulen und kann an diesen beispielsweise Smartphones und Tablet-Computer ersetzen. Durch die vielen möglichen Projekte kann der Unterricht, nicht nur der Informatik, sondern beispielsweise auch im Fach Physik oder Biologie, auf kreative Weise erweitert werden. Außerdem kann eine ganze Klasse mit den Computern ausgestattet werden, zu einem Preis, den man sonst für einen modernen Tablet-PC aufbringen muss.

Ich selbst tüftle in meiner Freizeit gerne an dem kleinen Computer und bin begeistert von den neuen Möglichkeiten, welche sich durch den Raspberry Pi im Schulunterricht sowie in der Freizeit bieten.

 

von Armin von Wangelin, Klasse 8b, Gymnasium Stadtfeld Wernigerode

 

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