Quer durch den Harz

Quer durch den Harz, sind viele Stempel verteilt. Es sind bis zu 222 Wanderstempel, die man sich „erwandern“ muss. Dazu gibt es einen Wanderführer. Die Harzer Wandernadel kann in mehreren Stufen „erwandert“ werden. Es sind sieben verschiedene Auszeichnungen: Von der Bronze-Wandernadel bis zum Wanderkaiser. Es ist zulässig, die Auszeichnungen nach und nach zu steigern. Es gibt keine Zeitlimitierung, innerhalb derer die Stempel zu sammeln sind. Seit 2011 gibt es sie für jüngere Wanderprinzessinnen bzw. Wanderprinzen. Des Weiteren gibt es noch eine Wandernadel „Harzer Hexenstieg“ und „Harzer Grenzweg“. Mit der Wandernadel soll Harzurlaubern ein attraktives Ziel gesteckt und deren Aufenthaltsdauer verlängert werden. Urlauber wie Einheimische sollen zum Wandern animiert werden. Darüber hinaus hilft das System den Wanderern, verschiedene, besonders attraktive Wanderziele und Wanderwege kennenzulernen. Hierzu hat man sich bemüht, die Stempelstellen an besonders sehenswürdige Aussichtspunkte, geologische oder botanische Besonderheiten, kulturelle oder geschichtsträchtige Orte zu platzieren. Bis auf wenige Ausnahmen befinden sich die Stempelstellen an Orten, die nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden können. Das System erfreut sich außerordentlich großer Beliebtheit und die Nachfrage steigt weiterhin an. Da die Stempelstellen auf eine etwa 2.500 Quadratkilometer große Fläche verteilt sind, sind zum Erwerb des Titels „Harzer Wanderkaiser“ umfangreiche Wandernadeln erforderlich. Vor der ersten Wanderung muss ein Wanderpass erworben werden, den man für einen geringen Beitrag in der Tourismus- und Kureinrichtungen erhält und man bekommt dort weitere Information und Wanderkarten.

Von Sophia Breiting, Klasse 4, Grundschule am Kirchplatz, Veckenstedt