Zum Inhalt springen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse O2 der Förderschule „Lindenstraße“ aus Schönebeck besuchten das Kulturhistorische Museum in Magdeburg und haben hinter den Kulissen dem Chef-Restaurator über die Schultern geschaut.

Der Arbeitsplatz des Restaurators, Foto: Beate Dawils

Im Rahmen des Projektes “Schüler machen Zeitung“ fuhren wir am 11. März zum Kulturhistorischen Museum Magdeburg. Wir nahmen dort das Angebot wahr, dem Chef-Restaurator Tilman Krause über die Schulter zu schauen. Das war für uns eine Reise in eine unbekannte Welt. In seiner Werkstatt angekommen, erfuhren wir, dass seine Arbeit sehr viel Geduld braucht. Er erzählte über seinen Ausbildungs- und Berufsweg, zeigte uns Ausstellungsstücke, die er gerade bearbeitet und seine Aufgaben neben der Restauration von Gemälden oder Holzskulpturen. Nach seinen Worten werden Werke gepflegt, erhalten und so manche “Gemäldeleichen” wiederhergestellt. Manche Bilder hätten sogar Löcher in der Leinwand, die er wochenlang restauriert.

Somit zurück zur Geduld. Am Folgetag unterhielten wir uns in der Schule über unsere Stärken und Berufswünsche. Schön, dass die Arbeitswelt des Restaurators uns so nachdenklich stimmte. Einige von uns wollen gern im Freien, mit Maschinen arbeiten. Andere wollen gerne Menschen helfen oder Tiere versorgen und pflegen. Es gibt auch Schüler, die sehr gerne sprechen und verhandeln können. Und manche Mitschüler brauchen Ruhe zum Arbeiten.

Mit diesem Artikel, der natürlich auch mit Hilfe unserer Pädagogen entstanden ist, rufen wir Firmen und Unternehmen zu Praktikumsangeboten auf, um uns kennenzulernen. In verschiedenen Arbeitsfeldern würden wir uns sehr gerne ausprobieren und unsere Stärken zeigen.

Ein Dankeschön gilt der Volksstimme und der Sparkasse Magdeburg, die diese Veranstaltung ermöglicht haben.

 

Von den Schülerinnen und Schüler der Klasse O2
Förderschule „Lindenstraße“ Schönebeck