Zum Inhalt springen

Eine Reportage schildert selbst Erlebtes. Ein Reporter, der vor Ort war und das direkte Geschehen mitbekommen hat, schreibt dann über die Ereignisse. Er kann aber auch erzählen, was andere erlebt haben – zum Beispiel in Form von direkter oder indirekter Rede.

Eine Reportage schildert nicht nur Fakten, sondern auch Gefühle und Eindrücke. Der Leser soll sich in die Situation hineinversetzen können, als wäre er selbst dabei gewesen. Zu seiner subjektiven Sicht gibt der Reporter aber auch Hintergrundinformationen, zum Beispiel Namen, Zahlen und Zusammenhänge wieder. Die Sprache der Reportage ist lockerer, nicht so nüchtern wie bei der Nachricht. Der Schreibstil ist viel lebendiger.

Tipp: Im ersten Absatz nach dem Vorspann wird oft eine Situation geschildert. Der Vorspann steht am Beginn der Reportage, leitet diese ein und beantwortet einige W-Fragen. Er soll den Leser zum Weiterlesen anregen.