Rückkehr des gefährlichen Raubtiers?

Ist der Wolf wirklich so gefährlich? Jeder kennt dieses Tier und jeder hat ihn schon mal irgendwo gesehen, aber in freier Wildbahn? Ein Beitrag von Emma Vogeley, Klasse 9a des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Wernigerode.

Der Wolf kehrt zurück. Foto: Pixabay

Wie der Luchs kommt nun auch der Wolf zurück in unsere deutschen Wälder.
Da diese Raubtiere vor ungefähr ca. 150 Jahren ausgerottet wurden, konnte man sie lange Zeit nur im Zoo sehen. Seit 2000 gibt es in Deutschland wieder Wölfe, da die ersten in freier Wildbahn geboren sind. Seit dem verbreitet sich der Wolf wieder prächtig in Deutschland und bis heute gibt es ca. 73 Rudel, 31 Paare und drei territoriale Einzelgänger. Eine weitere positive Voraussetzung dafür, dass der Wolf zurückgekommen ist, ist, dass 1990 die Tiere unter gesetzlichen Schutz gestellt worden sind. Dadurch kamen dann 2000 die ersten Welpen in Sachsen zur Welt und seit dem verbreiten sie sich in ganz Deutschland und vor allem in Sachsen-Anhalt und im Harz. 2009 wurden die ersten Welpen in Sachsen-Anhalt geboren und 2013 waren es schon sechs Rudel hier. Momentan sind es in ganz Sachsen-Anhalt 13 Rudel mit insgesamt 95 Tieren

Die Frage ist jetzt nur, ob es auch welche im Harz gibt? Und ja, die gibt es, es gab viele Sichtungen wie zum Beispiel 2017 im Dezember. Dort wurden vier freilaufende Wolfshunde, in der Nähe von Blankenburg gesehen und fotografiert. Und auch sonst wurden viele wolfsähnliche Tiere gesichtet.
Die wichtigste Sichtung war von Dietrich Kramer. Dieser hat es geschafft einen Wolf mit einer Wildkamera zu fotografieren, der entweder hochträchtig war oder kurz vorher gespeist hatte. Dieser Wolf wurde wenige Kilometer von Wernigerode beziehungsweise von Hasserode gesichtet.

Außerdem haben viele andere Wanderer Fußabdrücke von wolfsähnlichen Tieren gesehen, ohne jegliche menschliche Fußspuren und das über Kilometer Entfernung.
Was heißt das für uns? Es gibt wieder Wölfe im Harz!

Von Emma Vogeley
Klasse: 9a
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

 

Quellen:

  • https://www.volksstimme.de/
  • https://www.wikipedia.de/
  • https://www.nabu.de/