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Schule in Coronazeiten

Die ersten Corona Fälle in Deutschland gab es im Januar 2020, wo man noch nicht erwartet hat, welche Ausmaße dieser Virus bringen kann. Jetzt, über ein Jahr später, sitzen wir eigentlich immer noch nur zu Hause.
Am Freitag, dem 13. März 2020 wurde uns gesagt, dass die Schulen am nächsten Montag schließen. Jeder hat sich total gefreut, dass wir schulfrei haben, aber jetzt, über ein Jahr später, sieht man das anders. Ab diesem Tag hatten wir Distanzlernen, von einem Tag auf den anderen. Die Lehrer haben uns Aufgaben geschickt, die wir dann erledigen mussten, wir mussten uns Themengebiete selbst erarbeiten und verstehen. Es hört sich vielleicht toll an, dass man von Zuhause lernt und ausschlafen kann, aber nein, es war das komplette Gegenteil. Man hatte keinen sozialen Kontakt mehr, man sah seine Freunde nicht mehr, wie sonst immer und man musste alleine zuhause lernen.
Nach vielen Verlängerungen des Lockdowns durften wir im Juni endlich wieder zur Schule und Präsenzunterricht haben, zwar nur mit halben Klassen, aber wenigstens etwas. Nach den Ferien hatten wir wieder ganz normal Schule, so wie früher, man musste bloß außerhalb des Raumes Masken tragen.
Ab November 2020 begann der 2. Lockdown und wir mussten Masken auch im Unterricht tragen, zum Anfang war das sehr ungewohnt, aber man gewöhnt sich dran. Nach den Weihnachtsferien hatten wir wieder Distanzunterricht. Die Lehrer haben sich sehr bemüht, dass man den Stoff versteht und mit manchen Lehrern hatten wir sogar Zoom Meetings, aber trotzdem war es nicht dasselbe wie im Präsenzunterricht. Wir sitzen also seit mittlerweile über einem Jahr hauptsächlich nur noch zu Hause. Corona hat uns gezeigt, wie wichtig Präsenzunterricht für den sozialen Kontakt ist und wie viel besser man einfach in der Schule lernt.

Von Theresa Leue
Klasse: 8c
„Europaschule“ Gymnasium Gommern