Schulstreik für Klima

„Fridays for future“, das Streiken für die Umwelt. Ist dies nur das Schwänzen der Schule oder eine sinnvolle Aktion zum Schutz des Klimas? Pjotr Turnte aus der Klasse 8c der „Europaschule“ Gymnasium Gommern hat sich mit dem Thema befasst.

Fridays for Future. Foto: Pixabay

Die Anstifterin dieses Klimastreiks ist die Schülerin Greta Thunberg, die schon seit dem letzten Sommer auf die Straße geht. Die 16-jährige Schwedin bestreikt seit Monaten freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Mittlerweile haben sich tausende Schüler und Schülerinnen angeschlossen und protestieren vor den Parlamenten anstatt in die Schule zu gehen. Hiermit versuchen sie die Politiker zu zwingen etwas zu machen. Hierdurch werden natürlich Unterrichtsstunden verpasst. Ebenfalls wird die Schulpflicht gebrochen.

Im Moment gibt es schon eine Website, wo wichtige Themen mitgeteilt, Spenden gesammelt und natürlich die nächsten Streiktermine vereinbart werden. Ebenfalls hat die Organisation ihre eigenen Fanartikel raus gebracht.

Die Städte Sachsen-Anhalts waren ebenfalls schon aktiv. Vor kurzem nahmen in Halle etwa 400 Schüler und Schülerinnen teil und in Magdeburg stellten sich 350 Schüler auf dem Domplatz, um zu demonstrieren. Wissenschaftler aus der Universität Magdeburg fördern diese Demos. Auch in Dessau, Wittenberg und Salzwedel gab es Schulstreiks für das Klima.

Die Schüler verlangen bestimmte Eingriffe der Politiker. Dazu gehören der Kohlekraftwerkausstieg bis 2030, das Verwenden erneuerbarer Energien zu 100% und das Einführen einer CO2-Steuer.

Das Schwänzen der Schule, um Politiker zu etwas anzuregen, kann wirklich was für die Zukunft bewirken. Hoffentlich verändern die aktiven Schüler sie für ihre und weitere Generationen.

Von Pjotr Turnte
Klasse: 8c
„Europaschule“ Gymnasium Gommern