Schuluniformen

Dresscode Schuluniform – Top oder Flop

Kurz nach der Wende wollten Schüler wieder Schuluniformen einführen. Da es aber zu sehr an die Nazizeit erinnerte, wurde der Vorschlag abgelehnt. Seitdem wurde viel darüber diskutiert, denn es gibt genauso viel gute wie schlechte Argumente. Schuluniformen schaffen ein einheitliches Bild in den Schulen, können aber durchaus zu Konflikten führen, da sich die Schule damit identifiziert. Wenn alle Schüler das Gleiche tragen, kommt es nicht mehr zu Mobbing durch Marken oder No-Name-Kleidung. Unter den Schülern kann es trotzdem zu Wettbewerbssituationen kommen. Zum Beispiel werden Elektrogeräte in den Vordergrund rücken. Zwar müssen die Eltern nicht mehr so viel Geld für normale Kleidung ausgeben, es kann aber trotzdem zu hohen Kosten kommen, wenn Beispielweise gleich mehrere Kinder eingekleidet werden müssen. Morgens müssen sich die Schüler und Schülerinnen keine Gedanken mehr machen was sie anziehen wollen, allerdings werden die Uniformen möglicherweise, besonders wenn sie unbequem sind, als langweilig und altmodisch angesehen. Spezielle Kleidung für Schüler übt einen Zwang auf die Kinder aus. Es gibt keine Individualität zwischen den Schülern. Die Persönlichkeit der Schüler wird dadurch eingeschränkt und zudem wird in die Grundrechte eingegriffen. Das Gute ist aber, dass die Schüler jetzt mehr auf den Charakter achten als auf Kleidung, außerdem werden fremde Leute leichter erkannt. Bis jetzt gibt es noch keine Einigung ob es Schuluniformen in Deutschland geben soll.

Von Victoria Schünke, Klasse 8, Jeetzeschule Salzwedel