Über 150 Jahre Friseurtradition

Oskar Schulz interviewt Silke Schulz, die Friseurmeisterin in der 6. Generation ist.

Oskar: Wolltest du schon immer Friseur werden?
Silke: Ja, da ich quasi in einem Friseurladen groß geworden bin.

Justus Fricke und Silke Schulz | Foto: Oskar Schulz

Oskar: Was wärst du geworden, wenn du nicht Friseur geworden wärst?
Silke: Lehrerin!

Oskar: Wie lange gibt es schon Friseure in unserer Familie?
Silke: Seit 1856. Es gibt eine Urkunde, in der ein Lehrling seinem Meister zu seinem 50-jährigem Jubiläum gratuliert und die ist von 1906. Aber ich bin erst die 2. Frau, früher waren es immer Männer. Sie waren aber nicht nur Friseure, der Beruf hieß Barbier und Heilgehilfe. Mein Opa hat sogar noch Zähne gezogen. Aber im Salon arbeiteten sie früher

auch nicht so oft. Es wurde auf dem Acker oder zu Hause rasiert. Die Frauen gingen da auch nicht so häufig zum Friseur wie heute. Das war eher etwas für Männer.

Oskar: Vielen Dank für dieses Interview.

 

Von Oskar Schulz, Klasse 4, Grundschule Flechtingen

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