Warum der Harz zwei Reisen wert ist

Der Achtklässler Tom Groß vom Gerhart-Hauptmann-Gymnasium  weiß, dass es sich lohnt den Harz mehr als nur einmal zu besuchen und er erklärt auch, warum.

Die Harzer Schmalspurbahn. Foto: Pixabay

Der Harz bietet so viele tolle Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die man sich unbedingt anschauen sollte. Der Harz ermöglicht außerdem viele Übernachtungsmöglichkeiten und Ausflugsziele.
Der Name „Harz“ kommt von seiner rauen Landschaft und dem harten Klima. Er stammt vermutlich vom mittelhochdeutschen Begriff „hart“ ab. Das bedeutet „raues Bergland“, eine schwer zu besiedelnde Region, wie der Harz. Auch der Brocken hat seine eigene Namensgeschichte: Brocken kommt vom norddeutschen Wort „Brog“, was „Moor“ bedeutet.

Man kann mit der Bahn oder mit dem Flixbus anreisen, zum Beispiel nach Wernigerode. Zahlreiche Autobahnanbindungen sind vorhanden und viele Orte am Harzrand sind gut mit der Bahn erreichbar. Verschiedene Busverbindungen für Ausflüge und die Harzer Schmalspurbahnen verbinden ebenfalls über 20 Orte im Harz mit regelmäßigem Zugverkehr. Außerdem gibt es ein tolles Mobilitätsnetz mit E-Bike, Segway und vieles mehr.
Übernachtung mit Halbpension gibt es überall, zum Beispiel im Hasseröder Burghotel. Daneben ist auch noch der Hasseröder Ferienpark mit Schwimmbad, Kegel-und Bowlingbahnen sowie Spielhalle für Kinder. Für das Mittagessen oder Abendessen gibt es ein paar Spezialtipps: Das Luftfahrtmuseum bietet tolle Führungen und hat eine ganz tolle Cafeteria mit den besten Pommes, aber auch das „Casa mia“ hat tolle Antipasti und Pizzen.

Am ersten Tag startet man am besten am Rathaus von Wernigerode, danach kann man durch die Fußgängerzone gehen und sich die schöne Altstadt anschauen bis hin zur „Krellschen Schmiede“. Die „Krellsche Schmiede“ anno 1678 befindet sich im Haus der Breiten Straße 95 und beherbergt eine Schmiedewerkstadt. Dort kann man an Schmiedekursen teilnehmen und hausgemachte Produkte kaufen. Weiterhin führt der Stadtrundgang zum „Kleinsten Haus“ und von dort aus hoch zum Schloss. Dafür kann man die Wernigeröder Bimmelbahn nutzen. Weiterhin geht der Rundgang vom Schloss über den Tierpark Christianental zurück zum Hotel. Damit wäre der erste Tag geschafft.

Am zweiten Tag startet man mit dem Harzmuseum und der Geschichte Wernigerodes. Dort gibt es aber auch noch viel mehr, wie zum Beispiel die Geschichte vom Harz. Wenn man bis November noch nach Wernigerode kommt, gibt es noch eine spezielle Wolf-Ausstellung. Vom Harzmuseum muss man etwa 15 Minuten laufen bis man im Bürgerpark ist. Dort gibt es Tiere und einen Miniaturpark vom Harz, den man sich gut anschauen kann. Im Bürgerpark gibt es auch die Möglichkeit Mittag zu essen und für Kinder gibt es viele tolle Spielplätze und mehrere Teiche zum Spielen. Am Nachmittag geht man von dort aus in das Luftfahrtmuseum, ca. 5 min zu Fuß. Dort gibt es dann auch Kuchen und etwas zu trinken. Außerdem gibt es eine Transall auf dem Dach, die eine steile Rutsche hat. Einen Helikopter und einen Flugzeugsimulator gibt es auch noch zu besichtigen.

Die Landschaft vom Harz ist wunderschön, doch an zwei Tagen sieht man davon nicht so viel. Auch alle Sehenswürdigkeiten schafft man nicht, deswegen sollt man noch ein zweites Mal in den Harz kommen. Wenn man dann kommt, kann man auch mit der Harzer Schmalspurbahn nach Schierke und zum Brocken fahren. Wer noch mehr wissen will, kann an der Hochschule Harz Tourismusmanagement studieren.

Von Tom Groß
Klasse: 8a
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode