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Warum sich Kinder für YouTube interessieren

Die Schülerinnen Runa Mertens und Lena Behns haben sich mit dem Videoportal „YouTube“ beschäftigt und erklären, worum es geht und worauf man achten sollte.

YouTube ist ein Videoportal. Foto: Pixabay

Als Schülerinnen der 4. Klasse haben wir uns gefragt was YouTube eigentlich ist und warum wir es so toll finden. YouTube ist eine Internetseite und eine Plattform auf der man Videos ansehen, selber hochladen und sich dazu mit anderen YouTube-Nutzern austauschen kann. YouTuber werden die Leute genannt, die Videos selbst drehen und hochladen. YouTube ging online am 15. Februar 2005 in San Mateo Kalifornien in den USA. Chad Hurley, ein US-amerikanischer Unternehmer, hat gemeinsam mit Steve Chen aus Taiwan und Jawed Karim, einem deutsch-amerikanischen Internet-Unternehmer, YouTube erfunden und gegründet. Übrigens, das erste YouTube-Video wurde am 23.04.2005 online gestellt und war 19 Sekunden lang.

Heute nutzen 1,9 Milliarden Menschen aus über 91 Ländern der Welt YouTube. Jede Minute werden 400 Stunden neue Videos hochgeladen. Die beliebtesten YouTube-Themen sind außer Musik: Pranks – das sind lustige Aktionen, wie zum Beispiel wenn jemand im Schrank steht mit einer Flasche Wasser, eine Freundin vorbei kommt und derjenige aus dem Schrank springt und die Freundin bespritzt. Häufig angesehen werden auch Tipps von YouTubern, die zeigen, wie man sich besser schminken oder Kosmetik-Produkte bestellen kann. Oder „10 Arten von…“, dort zeigen YouTubern zum Beispiel 10 Arten die Treppe hoch zu gehen oder sich einen Wassereimer über den Kopf zu schütten oder eine Party zu feiern und so weiter. Auch „5 minuten crafts“, dass sind nützliche Alltags-Tipps, zum Beispiel, wie man mit einer Heißklebepistole umgehen oder sich eine Handyhülle oder ähnliches selber machen kann, werden oft geklickt. In „Tutoriels“ wird erklärt, wie etwas funktioniert oder gemacht wird. Und in Produkt-Tests werden zum Beispiel zwei Sorten Marmelade gekostet und verglichen.

Das Tolle für Kinder an YouTube ist, dass sie eine Beschäftigung haben, wenn ihnen langweilig ist. Sie können Videos gucken und dabei auch etwas lernen, was sie nicht in der Schule lernen – zum Beispiel, wie man Schleim herstellt. Auch Fernsehserien können noch einmal angesehen werden, wenn man sie verpasst hat. YouTuber kennen zu lernen ist interessant oder sich mit anderen Leuten, die YouTube nutzen auszutauschen und zu unterhalten. Außerdem besteht die Möglichkeit über YouTube Musik zu hören und Sänger und Bands kennen zu lernen.

Bei YouTube kann man allerdings nicht so genau wissen, ob ein Video, das man gucken möchte, vom Urheberrecht geschützt ist. Es kommt auch häufig vor, dass YouTuber andere YouTuber nachmachen oder einfach Musik oder Bilder von anderen nehmen, benutzen oder hochladen, ohne die Erlaubnis dieser Person zu haben. Das ist verboten, denn wenn man etwas kopiert ohne Erlaubnis, kann man sich damit strafbar machen.

Die Autorinnen dieser Reportage sind der Meinung, dass Kinder unter 10 Jahren noch kein YouTube benutzen sollten, denn es gibt auch manche Videos die noch nichts für Kinder sind. Wie zum Beispiel gewalttätige Videos von denen Kinder Albträume kriegen können oder sie gucken sich Videos an, die sie erst sehen dürfen wenn sie etwas größer sind.

Wichtig ist, dass Kinder bzw. Jugendliche erst mit 13 Jahren ein eigenes YouTube-Konto haben dürfen und ihre Eltern für sie haften, wenn sie Unfug auf YouTube machen, zum Beispiel etwas Böses über ein Kind aus der Schule in einem Video sagen.

Von Runa Mertens und Lena Behns
Klasse: 4
Grundschule Niegripp

 

Quellen:

  • www.google.com/search?client=firefox-b-d&ei=GMCTXKjEEsGjkwXJ1a-gCg&q=wie+lange+gibt+es+youtube+schon&oq=wie+lange+gibt+es+youtube+schon&gs_l=psy-ab.12…0.0..42902…0.0..0.0.0…….0……gws-wiz.NFzwD65slS4
  • https://www.brandwatch.com/de/blog/statistiken-youtube/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/YouTube
  • https://www.fragfinn.de/?s&q=youtube