Zum Inhalt springen

Die Schülerin Lieselotte Funke aus der Heldenklasse 4b der Grundschule Stadtfeld schrieb einen Bericht über ihr Hobby, das Voltigieren.

Voltigieren ist ein Pferdesport. Ich selber, Lieselotte, voltigiere schon 5 Jahre lang. Zum Voltigieren braucht man: Ausdauer, Kondition, Gelenkigkeit, Schnelligkeit, Gleichgewicht und Mut. Beim Voltigieren turnt man auf einem Pferd. Zum Üben hat man auf dem Boden auch ein Holzpferd. Es gibt die Pflicht und die Kür. Bei der Pflicht turnt jeder alleine bestimmte Übungen auf dem Pferd. Bei der Kür turnt man zu zweit oder dritt auf dem Pferd, selten auch allein. Es ist auch sehr wichtig, dass man sich gegenseitig vertraut. Die Ausrüstung ist recht unkompliziert. Man braucht nur Trinken, Schläppchen, Sportsachen und geschlossene Haare.

Jedes Jahr muss man Prüfungen machen. Letztes Jahr habe ich den theoretischen und praktischen Teil bestanden. Dieses Jahr mache ich das VA5. VA bedeutet Voltigier Abzeichen. Das ist der Pferdeführerschein, den kann man beim Turnier bekommen. Bei einem Turnier hat die ganze Gruppe denselben Turnanzug an. Den Richtern, die die Turner auf den Pferden bewerten, stellt man zuerst die Pflicht und dann die Kür vor. Beim Einlaufen steht man der Größe nach. Man hält dann beim Richtertisch an und verbeugt sich. Der Richter hat eine kleine Glocke auf seinem Tisch. Wenn er damit klingelt, müssen alle Voltigierer innerhalb von drei Galoppsprüngen vom Pferd runter sein. Denn es bedeutet, dass die Zeit, die man für die Kür hat, um ist. Bei der Siegerehrung macht man einen kleinen Knicks, wenn der Richter einem die Hand gibt. Für die Siegerehrung gibt es sogar extra Anzüge, die man tragen muss. Wenn man vom Pferd runter geht, darf man nicht auf den Boden fassen. Denn das gibt Punktabzüge. Ich voltigiere übrigens im RC Herrenkrug und finde es sehr schön dort.

Von Lieselotte Funke
Klasse: 4b
Grundschule Stadtfeld