Was ist JUDO eigentlich?

Leander geht in die 4. Klasse der Grundschule „Am Glacis“ und ist Mitglied im BSV Wanzleben. Dort trainiert er zweimal in der Woche mit anderen Judokas in seiner Altersklasse.

Judo ist eine japanische Kampfsportart. Foto Pixabay

Judo kann man in jeder Altersklasse betreiben. Als Judoka trägt man einen weißen, auch mal einen blauen Judoanzug, auch Judogi genannt, der aus einer knöchellangen Hose und einer Jacke aus dicker Baumwolle besteht. Die Jacke wird mit einem Gürtel zugebunden. Als Anfänger trägt man den Weißen Gürtel, man nennt ihn auch Kyo.
Es gibt acht verschiedene Grade, auch Schülergrade genannt. Man erkennt sie bei den Judokas an der Farbe des Gürtels. Man sagt auch, je dunkler die Farbe des Gürtels, umso mehr Würfe/ Techniken beherrscht der Judoka.

Ich selbst trage den gelben Gürtel, das ist der 7. Kyo. Ich bin durch meine Mutti und meinen Onkel zum Judo gekommen.
Beide haben in ihrer Jugend selbst erfolgreich am Judo teilgenommen. Mein Onkel hat sogar den 1. Dan, das ist schon ein Meistergrad.

Zurück zum Training. Mein Trainer heißt Mike. Er hat mir die ersten Würfe und japanischen Begriffe auf der Tatami, so heißt die Judomatte, beigebracht. Die Würfe und das Festhalten haben alle japanische Namen, denn Judo ist eine japanische Kampfsportart. Ich nehme auch an verschiedenen Wettkämpfen teil. Dort habe ich schon erste und zweite Plätze belegt.

Judo ist keine Teamsportart, so wie Fußball oder Handball. Es ist eine Einzelsportart und man kämpft Mann gegen Mann. Bei uns im Verein gibt es auch viele Mädchen.
Es stehen immer zwei Kämpfer auf der Tatami. Ein Wettkampf dauert in meiner Alters- und Gewichtsklasse drei Minuten.

Mir macht der Judosport sehr viel Spaß, weil es ein sanfter Weg ist, zu kämpfen. Mein großes Ziel ist es, einmal einen Meistergürtel zu erreichen.

Von Leander
Klasse: 4a
Grundschule Am Glacis

Quellen: BSV Wanzleben (Verein, indem der Autor des Artikels Mitglied ist)