Was kann man sich unter Gott vorstellen?

Wissenschaftler und Theologen diskutieren darüber, so oft sie können. Auch Alina Hübert aus der 8b des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Salzwedel hat sich mit dem Thema „Gott“ beschäftigt.

Unter Gott kann man sich vieles vorstellen – Foto: Alina Hübert

Das Ergebnis ist immer dasselbe: Man weiß nicht, wie Gott oder Jesus aussieht. Oft wird Gott als alter weißer Mann mit einem langen Bart, der in den Wolken lebt, dargestellt. Moderne Christen heutzutage denken auch, dass Gott kein „Er“, sondern eine Frau ist, mit femininen Merkmalen und Gesichtszügen.
Aber Gott ist etwas, was man nicht sehen und auch nicht berühren, aber durchaus spüren kann. Menschen sagen, dass er über und unter, in und um sie ist. Man muss an Gott glauben.
Man kann ihn mit dem Sonnenlicht vergleichen: Man sieht zwar nicht die Sonnenstrahlen genau, aber man spürt sie und spürt ihre Auswirkung auf die Menschen, Tiere und die Natur. Auch in der Bibel wird Gott beschrieben, als der Schöpfer, der die Welt erschaffen hat, als Gott der Liebe, Geduld, aber auch ein eifersüchtiger Gott. Er ist zwar da und hilft uns, aber er straft uns auch und ist trotzdem ein Gott der Liebe.
Es gibt verschiedene Vorstellungen von Gott: Manche Leute stellen sich ihn als Geist vor, der über ihnen schwebt und auf sie achtet.
Es gibt trotzdem ein Unterschied zwischen den Vorstellungen der Christen und derer, die nicht an Gott glauben.
Menschen, die an Gott glauben, sagen, dass er gut und heilig ist, man aber trotzdem vor ihm Respekt und Gottesfurcht haben sollte, dass er aber überall und in ihnen wohnt. Ein Bild von ihm haben sie nicht, aber in der Bibel kann man herauslesen, dass er, wie in Offenbarung 4 beschrieben, menschenähnlich ist und auf seinem Thron im Himmel sitzt.
Menschen, die keinerlei Interesse an Gott haben, haben meistens keine Vorstellungen von ihm aber laut einigen Befragungen ergab sich, dass einige auch wie Christen denken, dass er als „Geist“ in ihnen wohnt.
Um diese Frage zu beantworten, wie man sich Gott vorstellen kann, gibt es keine eindeutige Erklärung oder Hilfe. Menschen glauben, dass sie nach dem Tod in den Himmel kommen und dort die Herrlichkeit des Gottes sehen, an den sie geglaubt haben. Doch an wen oder was wir glauben, ist schließlich die persönliche Einstellung eines jeden Menschen.

Von Alina Hübert
Klasse: 8b
Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Salzwedel

Quellen: Interview mit Sophie Kröger, Jacob Hübert, Nadja Hübert