Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Was sind deine Ziele oder deine Vorbilder?

Die Schülerin Amy Dunkel geht in die 8. Klasse des Gerhart-Hauptmann-Gymnasium in Wernigerode und hat sich selbst einige Fragen zu ihrer Zukunft und zu ihren Zielen gestellt.

Der Skilanglauf ist eine nordische Sportart. Foto: Pixabay

Mit sechs Jahren begann ich mit Skilanglauf. Erst war es nur einmal in der Woche und noch nichts Besonderes für mich. Freundschaften bildeten sich und es machte immer mehr Spaß. Meine Vorbilder waren damals Magdalena Neuner und Therese Johaug. Vor Wettkämpfen war ich immer aufgeregt und freute mich sehr über Erfolge. So ging es die Jahre. Nun machte ich fast jeden Tag Training. Die Saison 2018/19 war erfolgreich. Ich machte viele neue Erfahrungen. Ab dem nächsten Schuljahr gehe ich auf die Sportschule nach Oberhof. So genug davon. Jetzt habe ich mir selbst Fragen gestellt.

Welche Gedanken haben mich überzeugt den neuen Lebensweg zu ergreifen? Ich finde man soll immer an sich glauben und wenn man etwas nicht probiert, weiß man auch nicht, ob es einem selbst Spaß macht. Egal um welches Ereignis oder um welche Entscheidung es sich handelt, muss man jeden Weg probieren und sich überlegen, was jeweils passieren kann.

Wie ändert sich mein Alltag? Die Schule ist am Internat angebunden und der Schultag ist kürzer. Jeden Tag ist Training. Abends gibt es eine feste Zeit, bei der alle zusammen Hausaufgaben machen. Essen gibt es im Internat. An manchen Wochenenden kann ich zurück nach Hause. In der Wintersaison, bei Wettkämpfen oder Trainingslagern nicht.

Wie sieht es mit der Schule aus? Es ist ein Sportgymnasium mit 13 Schuljahren. Nach dem Abitur kann man über die Bundeswehr studieren. Mein Wunsch ist Sportwissenschaft oder Sportmedizin. Nach der Karriere möchte ich einen Beruf dieser Gebiete ausüben. Der junge Norweger Johannes Hasflot Klaebo und die Norwegerin Therese Johaug sind Vorbilder. Ich hoffe, dass auch noch in den nächsten Generationen Ski gelaufen werden kann und der Klimawandel es nicht nur in Gebirgen möglich macht. Wintersportarten sind flexibel und nicht nur, wie die meisten denken im Winter zu praktizieren. Der Wintersport hat eine weite Spannweite und benötigt alle Fähigkeiten. Man braucht Koordination, Ausdauer und vor allem den Willen. Mach das was dir Spaß macht.

Von Amy Dunkel
Klasse: 8a
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode