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Wer, wenn nicht wir? Es geht um unsere Zukunft!

Mit der schwedischen Schülerin Greta Thunberg als Vorbild machen sich auch Harzer Schüler für den Klimaschutz stark. Ein Bericht von Emma Oels, Klasse 9c des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode.

„Das Klima ändert sich, warum tun wir das nicht?“ – Foto: Pixabay

Die ständige Erderwärmung durch die Treibhausgase wird in Zukunft eine noch entscheidendere Rolle spielen. Was müssen wir also tun, damit sich daran schnellstmöglich etwas ändert?

Diese Gedanken machte sich im Mai 2018 die schwedische Schülerin Greta Thunberg als Preisträgerin eines Umweltpolitik Schreibwettbewerbs. Durch die Teilnahme und Veröffentlichung entstanden Kontakte zu verschiedenen Personen, die aktiv im Umweltschutz tätig sind. Aufgrund ihrer besonderen körperlichen Situation, Greta ist am Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus, erkrankt, sieht sie die Welt aus einer anderen Perspektive.

Ihr besonderes Interesse gilt dem Klimaschutz. Anfangs überzeugte sie ihre Familie bei der Beleuchtung ihres Hauses Energie zu sparen. Greta fliegt nicht mehr und ernährt sich vegan. Aus vielen dieser Aktionen wuchs ihre Überzeugung sich aktiv in der Öffentlichkeit für den Klimaschutz einzusetzen. Um gehört zu werden, wählte sie einen außergewöhnlichen Weg. Sie fing an, freitags der Schule fern zu bleiben, um für den Klimaschutz zu streiken. Greta Thunberg begründet ihren Schulstreik, bei dem sie die Schulpflicht vernachlässigt, mit der „Zukunftsvergessenheit der Erwachsenen“. Ihrem Beispiel folgten immer mehr Schüler und Schülerinnen. Durch Berichterstattungen in der Tagespresse und den Sozialen Medien fand sie Gehör und es entwickelte sich die globale Kampagne “Fridays For Future“.

Auch wir Schüler und Schülerinnen im Harz wollen unsere Zukunft in einer intakten Welt erleben. Unter dem Motto „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ demonstrieren wir, dies jedoch nach der Schulzeit. Am Freitag, den 08.02.2019 fand die erste Demonstration statt, organisiert von den Schülern und Schülerinnen des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode. Wir liefen vom Westerntorgebäude des GHGs zum Nicolaiplatz, wobei sich viele Passanten für unsere Aktion interessierten. Am Nicolaiplatz angekommen, trafen wir auf weitere Schülergruppen. Einige Schüler hatten Reden vorbereitet und als Zustimmung hielten wir unsere Plakate und Banner hoch. Eine weitere Demonstration folgte am Freitag, den 22.03.2019, organisiert vom Landesgymnasium für Musik Wernigerode, welche ähnlich ablief. Auch die Darlingeröder Marianne-Buggenhagen-Schule beteiligte sich aktiv an der Kampagne „Fridays For Future“. Sie setzten ein Zeichen, indem sie Müll aufsammelten. Durch diese Aktionen sollte jeder angeregt werden, darüber nachzudenken, was man selbst tun kann, um Energie zu sparen, Müll zu vermeiden und so unsere Umwelt zu schützen.

Von Emma Oels
Klasse: 9c
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

 

Quellen:

  • https://instagram.com/harzforfuture?utm_source=ig_profile_share&igshid=v51l7s4oo4d
  • https://fridaysforfuture.de/
  • https://de.m.wikipedia.org/wiki/Greta_Thunberg
  • Zeitungsartikel Harzer Volksstimme vom 22.03.2019