Zum Inhalt springen

Die Autobahn ist ein ganz besonderes Problem für Tiere. Denn sie trennt 2 Bereiche beziehungsweise Reviere, Nahrungsgebiete und die Tiere können sich nicht auf die andere Seite begeben. Das ist wichtig zum Beispiel bei der Brunft. Außerdem trennt es Tiere, die zu einer Gruppe gehören. Sie vertreibt die Tiere durch Licht und Lautstärke und es passieren viele Unfälle.

Um dieses Problem größtenteils zu vermeiden, gibt es Tiertunnel und Grünbrücken. Diese versuchen diese Bereiche wieder zu verbinden. Natürlich muss diese Verbindung auch von den Tieren angenommen werden. Um diese Voraussetzung zu schaffen, muss die Brücke oder die Unterführung genauso aussehen, wie der Wald drumherum. Je nach Tierart werden die Verbindungsmöglichkeiten auch unterschiedlich schnell angenommen.

Die Verbindungen sollen auch breit genug sein, damit die Tiere sich auch sicher fühlen. Brücken und Tunnel werden dort gebaut, wo man weiß, dass die Tiere früher oft da lang gegangen sind. Die Menschen sollten auf die Verbindungen so gut wie nicht draufgehen, denn, auch wenn sie jetzt jeden Tag duschen, die Tiere riechen uns, und wenn die Tiere einen unbekannten Geruch wahrnehmen, dann gehen sie nicht auf die Wildbrücken.

Es gibt verschiedene Tierschutzverbindungen, zum Beispiel Krötentunnel, Fledermausbrücken, welche auch von kleinen Vögeln genutzt werden können, oder auch Grünbrücken für Rotwild, Damwild, Wolf, Fuchs, Hasen und Dachs. Revierförster Herr Schubert aus Dolle, durch dessen Reviere jetzt auch Abschnitte der A14 verlaufen, sagt: „Die Wildbrücken und -tunnel sind für den Schutz der Tiere sehr wichtig.“

Von Paul Lockau
Klasse: 4
Grundschule Lüderitz

 

Quellen: