Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ Mit diesen Worten demonstrierten Schüler mehrerer Schulen in Wernigerode für mehr Klima- und Umweltschutz. Ein Bericht von Lisa Neubert, Klasse 8a, 
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode.

Schulstreik für den Klimaschutz. Foto: Pixabay

Gut 200 Schüler, hauptsächlich aus dem Gerhart-Hauptmann-Gymnasium, dem Landesgymnasium für Musik und dem Stadtfeld-Gymnasium, versammelten sich am 22.3.2019 auf dem Nikolaiplatz in Wernigerode. Es ist bereits die zweite Demonstration des Projekts „Fridays for Future“, bei dem Schüler für Umwelt- und Klimaschutz demonstrieren. Doch wie entstand dieses Projekt?

Bereits in mehreren Städten und auch schon mehreren Ländern finden solche Demonstrationen statt. Inspiriert wurden sie alle von ihr – der schwedischen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg.
Die Politik lobt diese Demonstrationen: Schüler wollen bewusst ihre Umwelt schützen und lernen wie man friedlich demonstriert. Auch in Wernigerode wurde die Demonstration von Polizisten überwacht. Diese loben allerdings den gewaltfreien, friedlichen Ablauf.
Allerdings gibt es natürlich auch hier Kritik: oft finden die Demonstrationen in der Schulzeit statt und Schüler/-innen schwänzen den Unterricht, um dorthin zu gehen. Immer wieder hört man den Spruch „Warum sollten wir zur Schule gehen, wenn es keine Zukunft für uns gibt?“. Die Schulen wurden bereits aufgefordert, jedes unentschuldigte Fehlen zu melden, jedoch waren es bisher zu Glück noch nicht viele Fälle, in denen dies vorgekommen ist.

Von Lisa Neubert
Klasse: 8a
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode

Quelle: Eigene Teilnahme an der Demo