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Dedeleben. Letztes Jahr hatte ich das Glück beim Imkern zu zuschauen und dabei etwas zu lernen. Mein Opa erzählte mir erstmal was über die Bienen. Und die Bienen waren jeden Tag fleißig. Sie sammeln Nektar, Honigtau oder Pollen. Die Pollen tragen sie an ihren Beinen. Sie pflegen Jungtiere selbst. Wenn sie bei ihrem Bienenstock angekommen sind, fliegen sie zu den leeren Waben um die Jungtiere zu füttern oder ihrem Honig abzugeben. Arbeiterbienen werden bis zu 21 Tage alt und die Bienenkönigin werden sogar bis zu 3-4 Jahre alt. Die männlichen Bienen heißen Drohnen, die werden rausgeschmissen, weil sie Honig weg futtern und faul sind. Eindringlinge werden getötet und die Bienen beschützen ihre Königin. Wenn zum Beispiel eine Wespe in den Stock eindringt, dann stürzen sich die Bienen auf sie und bilden sie einem Kreis um sie herum. Mit ihren spitzen Stacheln verteidigen sich die Arbeiterinnen, manchmal werden sie auch getötet. Die Bienenkönigin hat nur eine Aufgabe Eier in die Waben zu legen. Damit wir wissen wie alt eine Bienenkönigin ist haben sie einen kleinen Aufkleber auf ihren Rücken. Damit die Königin auch im Wintert warm bleibt, bilden die Arbeiterinnen einen Kreis um sie zu wärmen. Die kleinen Bienen heißen Laven. Wenn man sich nicht um ein Bienenvolk kümmert kommen kleine Tiere.

Dann holte mein Opa die Sachen zum Imkern und half mir beim Anziehen vom Hut mit Schleier und Handschuhen. Dicke Kleidung hilft auch gegen Bienenstichen, da mir der Anzug leider viel zu groß war. Dann sind wir zu dem Bienenstock gegangen. Als ich mit Opa die oberste Klappe des Stocks hochgeklappt hatte, durfte ich mein Ohr auf die Glasplatte legen und horchen –es war ganz schön laut. Dann lernte ich vorsichtig mit dem Handfeger über die Bienen zu streichen, damit wir die Warben rausholen konnte. Damit wir nicht den ganzen Honig auffressen haben wir für den Winter immer 1-2 Waben mit Honig im Bienenstock gelassen. Die Waben hatten wir in einer Kiste auf den Hof abgestellt und ich konnte dabei kurz naschen. Das schmeckte gut und frisch. Wir waren dann nach Dedeleben gefahren und hatten die Waben mit einem Spachtel aufgemacht und ich hatte zwischendurch meine Finger abgelegt.

Als wir damit fertig waren haben wir es geschleudert. Man muss so lange schleudern bis aus den Waben der ganze Honig draußen ist. Zum Schluss haben wir selbst gemachten Honig bekommen. Als wir zu Hause waren habe ich mir ein Löffel geholt und habe ihn in das Honigglas getaucht und es hatte einen tollen Geschmack, weil ich in selbst gemacht hatte, Mama gesagt. Es hat vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag gedauert und es war ein großartiges Ergebnis und alles war spannend. Es war ein schöner Tag mit viel Sonnenschein. Ich habe sogar eine kleine Wabe geschenkt bekommen.

Von Margo
Klasse: 3a
Grundschule „Albert Klaus“ Badersleben